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Donnerstag, 27. Juli 2023

[ #Partizipation ] Der Wert öffentlicher Güter für das Gemeinwesen


Öffentliche Güter werden grundsätzlich von jedem Menschen genutzt. 

Diese Art von Gütern steht der Allgemeinheit offen. Jedes Gemeinwesen braucht öffentliche Güter: die Wasserversorgung genauso wie den Kindergarten, das Jugendhaus wie die Pensionsvorsorge, das Krankenhaus wie den Sportplatz, das Seniorenheim wie die Schule. Unw wohl auch die Natur.
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Dienstag, 4. Oktober 2022

[ #Stadtentwicklung ] Lernen: Grüne Oasen in der Stadt


Ein Lernpaket für 12 - 16jährige über das Entdecken und Schaffen von grünen Rückzugsorten inmitten einer Stadt.

Weltweit lebt bereits heute jeder Zweite in einer Stadt, laut den Vereinten Nationen (UN) sollen es bis 2050 knapp zwei Drittel der Weltbevölkerung sein. Gleichzeitig verschärfen sich die Lebensumstände durch den Klimawandel — Hitzerekorde, Überschwemmungen, klimabedingte Krankheiten und Smog werden immer mehr zum Problem für die Menschen in den dicht bebauten Großstädten.

Eine Möglichkeit, um den negativen Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken, ist es Städte grüner zu gestalten. Wiesen, Parks, Brachflächen, sogar Dach- und Kleingärten sind wichtig, denn unversiegelte Flächen speichern Wasser, sorgen für kühlere Temperaturen und helfen, die Luft rein zuhalten.

Lernpaket Grüne Oasen. Mit dem Lernpaket können Lehrkräfte mit ihren Schüler*innen “Grüne Oasen in der Stadt” entdecken und herausfinden, wie sie sich für mehr städtisches Grün einsetzen können. Es richtet sich an Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren und deren Lehrkräfte, sowie engagierte Jugend- und Umweltgruppen, die sich für mehr städtisches Grün einsetzen möchten.

Um den Lehrkräften oder Projektleitung die Durchführung der Seminareinheiten zu erleichtern, finden sich Arbeitsblätter als Kopiervorlage, sowie erklärende Handreichungen für die Vorbereitung. Die Lerninhalte verteilen sich auf vier Module und werden in Form von Artikeln, Fotos, Filmen und einem Quiz vermittelt.

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Samstag, 20. August 2022

[ #Commons ] Urban Gardening: Demonstrationsgärten - Leider (noch) nur in Bayern

Im Zuge der allgemeinen Klimadiskussion ist auch das Thema "Urban Gardening - Gärtnern in der Stadt" aktueller denn je.

Engagierte VerbraucherInnen besinnen sich auf regionale Werte und erkennen die Wichtigkeit funktionierender regionaler Wirtschaftskreisläufe. So hat auch die Versorgung mit Lebensmitteln aus dem  Gemeinschaftsgarten für viele Bürgerinnen und Bürger, vor allem aber für junge Menschen im urbanen Umfeld an Bedeutung gewonnen. Zeitgleich ist leider das Wissen um die gärtnerischen Fähigkeiten mehr und mehr verloren gegangen. 

Mit dem Projekt "Urban Gardening: Demonstrationsgärten" werden Orte des Austausches und des Wissenstransfers in ganz Bayern geschaffen.

Zielsetzung. Unter dem Motto "Lust auf Gemüse in der Stadt" soll den Menschen in den Ballungsräumen die Freude am Gärtnern auch auf kleinsten Flächen im städtischen Raum vermittelt werden. Dazu werden in den Demonstrationsgärten verschiedenste Anbaumethoden vom Hochbeet über den Kistengarten bis hin zum Anbau von Gemüse und Kräutern an der Wand gezeigt: Das Projekt wird von der Bayerischen Gartenakademie gemeinsam mit dem Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau durchgeführt. Vor allem Familien und junge Erwachsene, die sich mit den Themen Saisonalität und Regionalität beschäftigen, finden dort Anregungen und Beispiele für den Anbau gesunder Lebensmittel, auch als Beitrag zur Wiederbelegung der Stadtnatur.


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Mittwoch, 27. Juli 2022

[ #Stadtentwicklung ] Weißbuch Innenstadt - Masterplan Innenstadt


Die Ortszentren vieler Gemeinden wirken oft wie ausgestorben. 


Das könnte sich ändern.  Das „Weißbuch Innenstadt“ beinhaltet 40 Empfehlungen, mit denen die Belebung der Innenstädte gelingen sollte.

Unter die Lupe genommen. Bruck an der Mur, Hartberg und Bad Radkersburg spiegeln das Grundproblem anderer (steirischen) Klein- und Mittelstädte: Ein Jahr lang wurden sie von Experten unter die Lupe genommen. Auf Initiative von Wirtschaftskammer und Städtebund ging man den Ursachen jetzt mit dem Projekt „Masterplan Innenstadt“ auf den Grund.

Teure Wohnungen fehlender öffentlicher sozialer Raum.  Die Probleme der Innenstädte wurden in der Vergangenheit immer sehr einseitig gesichtet. Teurer Wohnraum, überbordende Vorschriften wurden weniger gesehen und Handel und unternehmerische Einrichtungen hingegen überbewertet. „Damit stirbt auch das soziale Leben“, sagte Projektmitarbeiter von „Weißbuch Innenstadt“ Hans Jürgen Schmölzer. Durch die strengen Auflagen sei es etwa nicht möglich, den öffentlichen Raum für soziales Leben zu nutzen: „Das beginnt bei den Fragen, ob ich überhaupt nur einen Stuhl vor die Haustür stellen darf, bis hin zu Fragen des Alkoholkonsums“ und der Brucker Bürgermeister Hans Strassegger ergänzte: "„Bisher war man immer sehr stark auf den Handel fokussiert, Handel alleine ist aber nicht die Voraussetzung, um eine qualitätsvolle Innenstadt zu haben“.


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INHALT
1 VORWORT 5
2 WEISSBUCH INNENSTADT – PRÄMISSEN UND ZIELSETZUNGEN 6
3 HANDLUNGSFELDER ZUR INNENSTADTBELEBUNG 7
3.1 Raumplanung & -entwicklung für Stadt und Region 9
 3.1.1 Demografische Kernaussagen  9
 3.1.2 Stadt und Region im Wandel  10
 3.1.3 Best-Practice-Beispiele zur Raumplanung und –entwicklung für Stadt und Region  12
 EMPFEHLUNGEN 1–6 ZUR RAUMPLANUNG UND -ENTWICKLUNG  14
3.2 Wohn- und Arbeitsraum für alternative Lebensformen & Leerstandsproblematik  23
 3.2.1 Innerstädtische Entwicklungspotenziale & Clusterbildungen  23
 EMPFEHLUNG 7 ZUR STADTENTWICKLUNG NACH INNEN 24
 3.2.2 Die drei Pilotgemeinden im städtebaulichen Strukturvergleich 24
 3.2.3 Innenstadt als Ort des Wohnens  27
 EMPFEHLUNGEN 8 – 10 ZUR INNENSTADT ALS WOHNORT. 27
 3.2.4 Historische Bausubstanz: Ortsbild- und Denkmalschutz  29
 EMPFEHLUNGEN 11 – 13 ZU REVITALISIERUNGSPROZESSEN  30
 3.2.5 Leerstand  32
 3.2.6 Leerstandsmanagement in Bruck an der Mur  32
 3.2.7 Best-Practice-Beispiele zur Leerstandsproblematik  33
 EMPFEHLUNGEN 14 – 19 ZUR INITIIERUNG EINES LEERSTANDMANAGEMENTS  37
3.3 Stadt als öffentlicher Lebensraum der Vielfalt  41
 3.3.1 Rolle des öffentlichen Raums 41
 3.3.2 Der Umgang mit dem öffentlichen Raum in der historischen Altstadt von Hartberg 41
 3.3.3 Trend kollaborativer Konsum- und Gemeinschaftsinitiativen  42
 3.3.4 Best-Practice-Beispiele zur Gestaltung des öffentlichen Raumes  44
 EMPFEHLUNGEN 20 – 24 ZUR AUFWERTUNG DES ÖFFENTLICHEN RAUMES
 ALS SPIELPLATZ FÜR ALLE 46
 EMPFEHLUNGEN 25 – 27 ZUR FÖRDERUNG DER EIGENINITIATIVE  48
 3.3.5 Jugend 49
 3.3.6 Fallbeispiel: Jugendkultur in Bruck an der Mur  50
 3.3.7 Best-Practice-Beispiele zur Jugendarbeit und Partizipation  51
 EMPFEHLUNGEN 28 – 31 ZUR FÖRDERUNG DER JUGEND
 ALS STADTBEWOHNERINNEN DER ZUKUNFT 53
3.4 Wirtschaft, Positionierung & Citymanagement  57
 3.4.1 Wirtschaft, Gewerbe & Handel 57
 3.4.2 Positionierung von Bruck an der Mur am Handelssektor  59
 3.4.3 Best-Practice-Beispiele für Innenstadtbelebung durch den Handel  60
 EMPFEHLUNGEN 32 – 34 ZU WIRTSCHAFTLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN 63
 3.4.4 Integrierte Entwicklungsstrategie  64
 3.4.5 Großstadttrends auf Kleinstädte übertragbar?  64
 3.4.6 Best-Practice-Beispiel: Integriertes Stadtentwicklungskonzept ExWoST  65
 EMPFEHLUNG 35 ZUR ERSTELLUNG INTERDISZIPLINÄRER MASTERPLÄNE 66
 3.4.7 Citymarketing und Regionalmanagement 66
 EMPFEHLUNG 36 ZUR BEREITSTELLUNG PERSONELLER & FINANZIELLER RESSOURCEN 67
 3.4.8 Positionierung & Profilierung  67
 3.4.9 Die Stadt als Gegenstand der Kommunikation 67
 EMPFEHLUNG 37 ZUR ERZEUGUNG VON GESCHICHTEN UND INNENSTADTBILDERN 69
 3.4.10 Kultur als Standortfaktor 70
 3.4.11 Kulturelle Leistungsträger in Klein- und Mittelstädten  71
 3.4.12 „Creative Class“ als Bewohner von Klein- und Mittelstädten  72
 EMPFEHLUNG 38 ZU ANSIEDLUNGSSTRATEGIEN FÜR DIE „CREATIVE CLASS“ 73
 EMPFEHLUNG 39 ZUR FÖRDERUNG LOKAL VERWURZELTER KULTUR 74
 3.4.13 Kultur als Standortfaktor im Tourismus 75
 EMPFEHLUNG 40 ZUR FÖRDERUNG VERORTBARER IDENTITÄT STATT SPEKTAKEL. 76
3.5 Mobilität & Verkehr  79
 3.5.1 Herausforderungen an zukünftige Mobilitätskonzepte 79
 3.5.2 Ziele Mobilität & Verkehr  79
 3.5.3 Best-Practice-Beispiele an Verkehrskonzepten  81
 EMPFEHLUNGEN 41 – 44 ZU INTEGRATIVEN MOBILITÄTSKONZEPTEN  81
4 RESÜMEE  86
5 ANHANG  94
5.1 Statistische Kernwerte der drei Pilotstädte  94
5.2 Demografische Kernaussagen zur Bevölkerungsentwicklung in Österreich 102
5.3 Räumliche & planerische Grundlagen der drei Pilotstädte/ Kurzdarstellung  105
5.4 Weitere Best-Practice-Beispiele  107
 5.4.1. Raumplanung und –entwicklung für Stadt und Region 107
5.5 Abkürzungsverzeichnis 109
5.6 Literaturverzeichnis  109

Mittwoch, 18. August 2021

[ #Stadtentwicklung ] Leitfaden für Kommunalpolitik: Menschen bewegen – Grünflächen entwickeln


Der Leitfaden basiert auf den Ergebnissen eines Forschungsprojektes, das vom Institut für Natursport und Ökologie der Deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt und vom deutschen Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wurde.

Der Leitfaden "Menschen bewegen – Grünflächen entwickeln" kann als PDF heruntergeladen werden.
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Donnerstag, 29. April 2021

[ #Stadtentwicklung ] Design für Alle: Barrierefreiheit im Straßenbau

Nordrhein-Westfalen hat einen Leitfaden zur Barrierefreiheit im Straßenbau aufgelegt.
Abgesehen von den regionalen Rechtsvorschriften kann der Leitfaden auch überall anderswo ein nützlicher Helfer für Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung sein.
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Samstag, 11. Mai 2019

[ #Stadtentwicklung ] Hitze in Städten - Lebensgefahr durch Klimawandel


Grundlagen für eine klimagerechte Stadtentwicklung.

Mit dem Klimawandel werden Hitzeperioden häufiger, länger und heisser. In Städten und Agglomerationen ist die Hitzebelastung besonders gross, denn die vielen versiegelten Flächen absorbieren die Sonnenstrahlung und heizen die Umgebung auf. Die Stadtplanung kann diesen sogenannten Hitzeinseleffekt reduzieren, indem sie den Aussenraum klimaangepasst gestaltet. Dazu müssen Freiräume mit Grünflächen, Schattenplätzen und frei zugänglichen, kühlenden Wasserelementen geplant werden. Zudem muss die Frischluftzufuhr und -zirkulation aus dem Umland gesichert sein. Im vorliegenden Bericht sind zahlreiche Beispiele zusammengestellt, die zeigen, wie der Hitzeinseleffekt eingedämmt werden kann.

Sterbefälle durch Hitze. Zentraleuropa und auch die Schweiz gehören weltweit zu denjenigen Regionen, in denen die Anzahl Hitzetage über die letzten Jahrzehnte am meisten zugenommen hat. 82,5 Prozent der Schweizer Bevölkerung lebte 2015 in Räumen mit städtischem Charakter, was etwa 6,9 Millionen Menschen entspricht.

Die Betroffenheit ist also groß. Der Jahrhundertsommer 2003 mit 25 bis 50 Hitzetagen im Mittelland und gegen 60 im Tessin führte zu einer Zusatzsterblichkeit von 975 Personen (in Europa: 70 000). Der Hitzesommer 2015 war in der Schweiz der zweitwärmste der 154-jährigen Messgeschichte. Die Zusatzsterblichkeit lag bei ungefähr 800 Personen.

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Inhaltsverzeichnis
Abstracts 7
Vorwort 9
1 Über diesen Bericht 10
2 Hintergrund 11
2.1 Der Hitzeinseleffekt 11
2.2 Die Klimaentwicklung in Schweizer Städten und 11 Gemeinden
2.3 Was macht der Bund? 13
3 Umgang mit Hitze – gute Beispiele 14
3.1 Planungen in der Schweiz 14
3.2 Best-Practice-Städte im Ausland 16
4 Wo ansetzen? Drei Einstiegspunkte zum Vorgehen 19
4.1 Wo kann eine Stadt oder Gemeinde ansetzen? 19
4.2 Wie kann Hitzevorsorge in ein konkretes Planungsprojekt integriert werden? 21
4.3 Erfolgsfaktoren 22
5 Klimagrundlagen und -messungen 24
6 Strategieansätze zur Reduktion der Hitzebelastung 29
7 Planungsgrundsätze und städtebauliche Leitsätze 33
8 Massnahmen 39
9 Verankerung, Umsetzung und Controlling 78

Anhang 1 Glossar und Abkürzungen 85
Anhang 2 Projekte und Dokumente seitens Bund, 88
Kantone, Städte und Institutionen in der Schweiz
Anhang 3 Best Practice im Ausland 91
Anhang 4 Ausgewählte Links zu Fachinformationen, 96
nach Stichworten
Anhang 5 Abbildungsverzeichnis und Bildnachweis 100

Sonntag, 5. Mai 2019

[ #Stadtentwicklung ], Die superdiverse Stadt mit einer Vielzahl von Minderheiten


Die Broschüre »Die superdiverse Stadt« bietet Impulse von Experten, konkrete Empfehlungen sowie Beispiele guter Praxis zum Thema.

Unsere Gesellschaften werden immer vielfältiger. Politiker wie Bürgerinnen und Bürger in unseren Städten, Gemeinden und Dörfern sollten sich daher auf eine Zukunft einstellen, die nicht nur von Vielfalt, sondern sogar von »Superdiversität« geprägt ist. Das meint: Wir sind auf dem Weg in eine Gesellschaft ohne klare, homogene Mehrheit; an ihre Stelle treten eine Vielzahl an Minderheiten.
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Dienstag, 23. April 2019

[ #Partizipation ] JugendBarCamps: Mitwirkungs- und Planungsmodell in den Städten


Jugend macht Stadt. Wenn Verwaltungen Jugendliche in städtische Planungen einbeziehen, können spannende Projekte entstehen.

Viele Kommunen haben Beteiligungsformate etabliert, mit denen junge Menschen Anliegen und Wünsche für die Entwicklung ihres Lebensumfeldes einbringen. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-. und Raumforschung hat in verschiedenen Forschungsprojekten des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) erfolgreiche Projekte der Jugendbeteiligung untersucht. Entstanden sind Handlungsempfehlungen für Verwaltungen und Tipps für junge Stadtmacher, wie sie städtische Projekte mitgestalten und eigene Vorhaben auf die Beine stellen können.

Menschen an Stadtentwicklung zu beteiligen, lohnt sich auch für Kleinstädte. Das zeigt der vorliegende Bericht, der im ExWoSt-Forschungsfeld „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“ entstanden ist. Acht Modellvorhaben entwickelten seit 2016 Zukunftskonzepte für die eigene Kommune. Im Fazit werden die Erfahrungen zusammengefasst, Handlungsfelder für Jugendbeteiligung in Kleinstädten und Gemeinden aufgezeigt und Empfehlungen für die Beteiligung von Jugendlichen in Stadt- und Gemeindeentwicklungsprozessen durch das Format BarCamp formuliert. Die wichtigsten Akteure sind die aufgeschlossenen, kreativen und engagierten Jugendlichen der acht Modellvorhaben. Als Ergebnis kann von inspirierenden Vorschlägen für die Entwicklung ihrer Städte und Gemeinden berichtet werden.

BarCamp. Das Veranstaltungsformat BarCamp, über das ihre Beteiligung organisiert wurde, wird in diesem Bericht zugleich als Forschungs- und Beteiligungsinstrument reflektiert. Im Auswertungsteil wird ein Eindruck davon vermittelt, wie gewinnbringend die Beteiligung von Jugendlichen in Stadtentwicklungsprozessen erfahren wurde.

Mit innovativen partizipativen Methoden wie Szenariotechnik und BarCamps sollten in den Modellvorhaben diejenigen an dem Prozess beteiligt werden, die sich in den Kommunen als Zukunftsgestalter bereits engagiert haben oder engagieren wollten. Zielsetzung des Forschungsfeldes war es, dass sich die Beteiligten der Qualitäten der eigenen Kleinstadt bzw. Gemeinde bewusstwerden und miteinander ein individuelles Stadtprofil herausbilden sowie eine tragfähige Zukunftsvision erarbeiten.

Parallel zu den Formaten der Bürgerbeteiligung wurden dezidiert die Jugendlichen angesprochen, ihre Kritiken, Wünsche und Ideen für das Zukunftsbild ihrer Stadt.

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Inhalt
Abkürzungsverzeichnis 7
Abbildungsverzeichnis 7
Tabellenverzeichnis 8
1 Das ExWoSt-Forschungsfeld „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“
und das Teilprojekt „JugendBarCamp“ 9
2 Jugendbeteiligung und die JugendBarCamp-Methode 11
2.1 Die Beteiligung Jugendlicher 11
2.2 Ursprung des Formates BarCamp: offene Veranstaltungsformate 12
2.3 Besonderheiten des Formats BarCamp 13
2.4 Allgemeine Kriterien für JugendBarCamps 15
Regeln des Miteinander-Umgehens, formuliert in der Sprache der BarCamps 16
3 Durchführung der JugendBarCamps 17
3.1 Chronologie der JugendBarCamps 17
3.2 Einführung der Methode JugendBarCamp 17
3.3 Kick-off-Treffen und Reaktionen Jugendlicher 18
Beverungen 18
Rodewisch 18
Malente 18
Einschätzung 18
3.4 Vorbereitungstreffen 19
Einsatz von Instrumenten aus der Prozessmoderation 19
Werbung 20
3.5 Durchführung der JugendBarCamps 22
Impressionen JugendBarCamp Bad Lobenstein 22
Impressionen JugendBarCamp Mücheln 24
Impressionen JugendBarCamp Kastellaun 25
Impressionen JugendBarCamp Zell am Harmersbach 26
Impressionen JugendBarCamp Großschönau 27
Impressionen JugendBarCamp Rodewisch 28
Impressionen JugendBarCamp Malente 29
BBSR-Online-Publikation Nr. 06/2019
Auswertungs- und Abschlussbericht JugendBarCamps 5
Inhalt
3.6 Diskutierte Inhalte der JugendBarCamps 30
Räumlichkeiten und Orte für Jugendliche 30
Bewegung/Freizeit 31
Schnelles Internet 31
Mobilität 31
Beteiligung und Selbstverwaltung 32
Besondere Anliegen und Ideen 32
3.7 Aufwand zur Vorbereitung und Durchführung der JugendBarCamps 33
Aufwand der Gemeinden bei der Organisation der JugendBarCamps 34
Leistung der Organisationsteams: Werbung, Moderation und Durchführung JBC 34
Leistung der ExWoSt-Forschungsassistenz (FOA) 34
Zeitlicher Aufwand insgesamt zur Vorbereitung und Durchführung der JugendBarCamps 35
3.8 Eingesetzte Methoden 35
Quantitative Auswertung 36
Zusammenfassung 37
3.9 Digitale Technik 37
Digitale Kommunikation und Social Media 37
Von den Jugendlichen genutzte Kommunikationsmittel 38
Onlinedokumentation während und nach den JugendBarCamps 39
3.10 Zusammenfassung 39
4 Auswertung und Einschätzung JugendBarCamps 42
Ausgangsfragen zum Projektstart 42
4.1 Projektstart und Beteiligung an den Kick-off-Treffen 42
Keine zu hohen Erwartungen an Teilnehmerzahlen 42
Mögliche Gründe für eine geringe Teilnahme Jugendlicher 43
Der Begriff „BarCamp“ und die Selbständigkeit der Teilnehmenden 43
Autonomiebestreben Jugendlicher und Kontrolle durch Erwachsene 43
6 Auswertungs- und Abschlussbericht JugendBarCamps
Inhalt
4.4 Inhaltliche Ergebnisse 47
Überblick: Charakter der Ergebnisse der Jugendlichen auf den JugendBarCamps 48
4.5 Praktische und methodische Durchführung der Jugendbeteiligung 49
JugendBarCamps als eigenständige Veranstaltungen von Jugendlichen 49
Sessionplan und Moderation 49
Digitale Kommunikation 52
Fazit zur digitalen Kommunikation 54
Ambivalenz von Autonomie und Unterstützungsbedarf 54
Umgang mit der unbekannten Methode BarCamp 55
Überblick zur praktischen und methodischen Durchführung der JugendBarCamps 56
4.6 Pläne für die Fortsetzung der JugendBarCamps und von Jugendbeteiligung insgesamt 57
4.7 Zusammenfassung 58
5 Gesamtfazit 60
5.1 „Ist das Format JugendBarCamp in den Modellvorhaben eingesetzt worden?“ 60
5.2 „Hat Jugendbeteiligung in den acht Modellvorhaben in Form von JugendBarCamps
das Ziel erreicht, die Perspektiven Jugendlicher in den Szenarioprozess zu integrieren?“ 60
5.3 „Ist das Format JugendBarCamp für die Beteiligung Jugendlicher in Kleinstädten geeignet?“ 61
5.4 Zusammenfassung 62
6 Handlungsempfehlungen: Jugendbeteiligung in Kleinstädten 63
6.1 Empfehlungen für die Initiierung von Jugendbeteiligung in Form von BarCamps 63
BarCamps für alle 63
Vorbereitung und praktische Organisation 63
Durchführung des BarCamps 64
Kommunikation 64
6.2 Empfehlungen für eine nachhaltige Jugendbeteiligung in Kleinstädten 65
Akzeptanz und Augenhöhe 65
Begegnungskultur 65
Kontinuität 66
Nähe und Zeitaufwand 66
Offenheit, Verständlichkeit und Direktheit 66
Transparenz und Verbindlichkeit 66
Zuhören statt belehren 67
Glossar 68
Literaturverzeichnis 72

Freitag, 18. Januar 2019

[ #Stadtentwicklung ] Gemeinden im Klimawandel - Best Practice Beispiele


Die Folgen des Klimawandels zeigen sich auch in Österreich immer deutlicher. Temperaturextreme, Hitzewellen, Starkregen oder ausbleibender Schnee sorgen immer wieder für Schlagzeilen und stellen die Kommunen vor neue Herausforderungen.

Zusätzlich zu den unverzichtbaren Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen braucht es auch Maßnahmen zur Anpassung an die bereits heute spürbaren und zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels. Anpassung an den Klimawandel bedeutet, mit geeigneten Maßnahmen auf die
Klimaänderungen – auch vorausschauend – zu reagieren, um Schäden zu vermeiden und sich ergebende Chancen zu nutzen.

Gemeinden sind für viele Bereiche zuständig, die von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Dazu zählen z.B. das Bauwesen, die örtliche Raumplanung, die Wasserver- und -entsorgung, der Katastrophenschutz oder die Errichtung und Erhaltung der Gemeindestraßen.

Anpassung an den Klimawandel. Aufgrund dieser umfangreichen Kompetenzen und nicht zuletzt aufgrund ihrer Bürgerinnen- und Bürgernähe nehmen Gemeinden eine wesentliche Rolle bei der Anpassung an den Klimawandel ein.

Wie aber kann Anpassung auf lokaler Ebene konkret ausschauen? Um auf die regional unterschiedlich ausgeprägten Auswirkungen reagieren zu können, braucht es maßgeschneiderte lokale Lösungsansätze. Dazu gibt es eine Reihe an Praxisbeispielen, die zeigen, wie unterschiedlich und vielfältig Anpassung aussehen und erfolgreich umgesetzt werden kann.

Good Practice. Die Good Practice Broschüre wurde vom Ministerium für ein lebenswertes Österreich und den Klimaschutz-Koordinierungsstellen der Bundesländer in Auftrag gegeben und finanziert.

Sie stellt elf gelungene Praxisbeispiele aus ganz Österreich vor. Sie betreffen verschiedenste Aufgabenbereiche von Gemeinden und zeigen unterschiedliche Wege, wie auf den Klimawandel reagiert werden kann. Sie sollen anderen Gemeinden Ideen bieten
und sie dazu motivieren, sich vorausschauend mit den Folgen des Klimawandels zu befassen.

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INHALT
3 EINLEITUNG
5 GEMEINDEN IM KLIMAWANDEL
6 ERFOLGSFAKTOREN
8 DIGITALE LÖSCHWASSERPLÄNE FREISTADT RUST AM NEUSIEDLERSEE
10 SICHERUNG DER TRINKWASSERVERSORGUNG WOLFSBERG
12 NATURNAHE OBERFLÄCHENENTWÄSSERUNG MISTELBACH
14 ÖKOSTRASSE OBER-GRAFENDORF
16 ANREIZE FÜR DEN RÜCKHALT VON REGENWASSER ALBERNDORF IN DER RIEDMARK
18 BERGSTEIGERDORF GRÜNAU IM ALMTAL
20 NACHHALTIGE UND ZUKUNFTSWEISENDE WOHNBAUTEN ZELL AM SEE
22 EROSION VERMEIDEN MIT STREIFENFRÄSSAAT - NEUE STADT FELDBACH
24 INSTANDHALTUNG SCHUTZWALD THURN
26 VOLKSSCHULE LAUTERACH LAUTERACH
28 BEWUSSTSEINSBILDUNG FÜR HOCHWASSERUND KATASTROPHENSCHUTZ - LUSTENAU
30 NÜTZLICHE RATGEBER FÜR GEMEINDEN

Montag, 27. November 2017

[ #Wohnbau ] Strategien für mehr sozialen und räumlichen Zusammenhalt

Geteilte Räume. Eine über Deutschland hinaus interessante Veröffentlichung der Heinrich-Böll-Stiftung.

Deutschland im Jahre 2017 bietet ein widersprüchliches Bild: Die Wirtschaft brummt, die Arbeitslosigkeit befindet sich auf einem historischen Tiefstand; gleichzeitig gibt es vor allem in den Städten ein nicht unbeträchtliches Maß an Armut. Tatsächlich sind in Deutschland auf der einen Seite Boom-Regionen und auf der anderen Seite strukturschwache Gebiete entstanden. Diesen fällt es schwer, sich aus der Perspektivlosigkeit zu befreien, aber selbst innerhalb prosperierender Großstädte wachsen die Armutsquartiere.

Wie kann verhindert werden, dass aus räumlicher Ungleichheit Ausgrenzung und "Abgehängtsein" wird? Das ist die Kernfrage, die am Anfang der Arbeit der Fachkommission "Räumliche Ungleichheit" der Heinrich-Böll-Stiftung stand. Sie präsentiert nun mit dieser Publikation die Ergebnisse ihrer zweijährigen Arbeit und gibt Einblicke in die Entwicklungen unterschiedlicher Städte und Räume. Am Ende schlägt sie Maßnahmen und Instrumente vor, mit denen die sozialräumliche Polarisierung gestoppt und umgekehrt werden kann.


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INHALT

Vorwort 7
Sabine Drewes
Geteilte Räume 9

RAUMBILDER DER UNGLEICHHEIT IN DEUTSCHLAND 15
Rainer Danielzyk
Raumstrukturelle Entwicklungsmuster in Deutschland: Raumtypen
mit Problemlagen 16
Silke Franz
Der Osten ist anders 25

TREIBER UND BREMSER RÄUMLICHER UNGLEICHHEIT 57
Manfred Kühn
Zuwanderung – eine Perspektive für schrumpfende Städte und Regionen? 58
Guido Spars
Bodenpreise und Immobilienmärkte als Verstärker sozialräumlicher
Polarsierung 79
Franziska Eichstädt-Bohlig
Marktkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel als Treiber ökonomischer,
sozialer und räumlicher Ungleichheit 96
Silke Franz
Raumwirksame Finanzströme: Finanzausgleiche, Fördermittel,
Strukturhilfen und ihre Wirkungen auf die territoriale Kohäsion 112
Guido Spars
Kommunale Investitionen und Finanzen 147

POLARISIERTE STÄDTE 155
Martin Kronauer
Soziale Polarisierung in Städten: Ursachen, Hintergründe
und Gegenstrategien 156
Julia Gerometta
Sozialräume driften auseinander – Folgen für den gesellschaftlichen
Zusammenhalt 172
Iris Behr und Klaus Habermann-Nieße
Zusammenhalt stärken durch eine aktive kommunale Wohnungspolitik 185
Julia Gerometta
Die Neue Wohnungsgemeinnützigkeit im Gespräch – Wege zu mehr
dauerhaft bezahlbarem Wohnraum 214
Carola Scholz
Funktionen mischen, Nischen sichern, neue Optionen schaffen! 224
Julia Gerometta
Aufbruch für sozialen Zusammenhalt 245

RESÜMEE 261
Neue Strategien für mehr sozialen und räumlichen Zusammenhalt 262
Zusammenfassung: Wie sieht räumliche Ungleichheit
in Deutschland aus, und was ist das Problem? 262
Neun Strategien für mehr sozialen und räumlichen Zusammenhalt 265
Die Autorinnen und Autoren bzw. Kommissionsmitglieder 272

Sonntag, 21. Mai 2017

[ #Natur ] Stadtnatur I: Vorarlbergs suburbane Kulturlandschaft


Stadt wird insbesondere in den Ballungszentren als das ausgesprochene Gegenteil von Natur verstanden und schon gar nicht als Landschaft.

Selbst in der "Gartenstadt" Dornbirn ist man geneigt, Landschaft lediglich als zersiedeltes Gebilde, allenfalls als Flecken- und Flickwerk von Natur wahrzunehmen. Tatsächlich sind viele planerischen Entscheidungen häufig architektonische Einzelentscheidungen und und Denkmalschutzobjekte Insellösungen. Grünanlagen eher verlegener Christbaumschmuck denn bewusste Integration in eine urbane Kulturlandschaft, die einen ganz anderen Bedarf an Natur und Verständnis von Natur haben muss als er in den allseits gegenwärtigen Blumentrögen zum Ausdruck kommt.
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Sonntag, 22. Februar 2015

[ #Stadtentwicklung ] Wussten Sie, dass die 10.größte Stadt Österreichs zersiedelt ist?

Wussten Sie,
... dass Dornbirn -  die 10.größte Stadt Österreichs - zersiedelt ist?

Mehr Stadt. In Dornbirn sind von 10.561 Gebäuden 9.550 Wohngebäude. Davon werden 7.928 Gebäude nur mit ein oder zwei Wohnungen genutzt. Gerade mal 1.622 beherbergen drei oder mehr Wohneinheiten. 83 Prozent der Gebäude weisen mit maximal 2 Wohnungen eine geringe Dichte aus. Welche Probleme es aus der demografischen Entwicklung ergibt, ist dabei noch nicht einmal bedacht.

In Vorarlberg, das besteht aus 96 meist kleinen Gemeinden, also viel Dorf und Land,  sind von insgesamt  98.469 Gebäuden 75.764 mit ein oder zwei Wohnungen und 12. 668 Gebäude mit mehr als drei Wohnungen. Trotz des weitgehend ländlichen Charakters sind dort mit 85,7 % kaum mehr Ein- oder Zweiwohungshäuser.

Anderswo. Schon in der vergleichsweise erheblich kleineren und damit scheinbar weniger urbanen Stadt Feldkirch sind nur 80 Prozent der Wohngebäude mit nur einer oder zwei Wohnungen belegt. Oder um einen Vergleich aus Anderswo zu holen: Steyr ist die drittgrößte Stadt Oberösterreichs und mit 38.000 Einwohnern die zwölftgrößte Stadt Österreichs. Dort sind von 5.848 Wohngebäuden 3.839 Häuser mit drei oder mehr Wohnungen. Nur knapp 66 % der Häuser sind Ein- oder Zweiwohnungshäuser.

Für die zehntgrößte Stadt Österreichs, Dornbirn,  beweist das einen Mangel an Urbanismus und Wohnungen. Und die Diskussion um Messepark und Innenstadt erübrigt sich schnell, denn für beide Zentren muss der Dornbirner weite Wege in Kauf nehmen, ganz gleich ob mit dem Bus oder dem eigenen Auto. Und bei vollen Einkaufstaschen ist allemal das Auto und nicht das Fahrrad oder der Bus das wahrscheinlichste Verkehrsmittel. Für immer mehr ältere Menschen - die demografische Entwicklung geht auch an Dornbirn nicht vorbei - werden die täglichen Erledigungen zur Qual.

Wohnbau ist Stadtentwicklung. Die stadtplanerischen Aufgaben liegen daher zuerst in der Forcierung des gemeinnützigen Wohnungsbaus in den Zentren, in einer Stadt der kurzen Wege, und nicht in einer Verwaltung der Zersiedelung, des Landschaftsverbrauchs und sinnloser Mobilitätskosten. Wenn man den schon bescheidenen gemeinnützigen Wohnbau an die Ränder verlegt, dann werden die BewohnerInnen nicht nur dort einkaufen wo es für sie am bequemsen erscheint, sie haben auch sinnlose Mobilitätskosten zu tragen. Nicht nur beim Einkauf, auch für ihre täglichen Wege: Zur Arbeit, zu den Behörden, zum Arzt,zu den Sport- und Kulturstätten,  zu Schulen und anderen Einrichtungen.

Das scheint die Stadtpolitik wenig zu interessieren. Auch die nicht, die sonst für ökologische Veränderung stehen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Stadtluft macht frei. ⇢