Seiten

Posts mit dem Label [ #Wussten Sie ? ] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label [ #Wussten Sie ? ] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 11. Juli 2018

[ #Wasserkopf #Wien ] Wussten Sie, dass ...


Wussten Sie, dass ...
... die Vorarlberger am meisten vom österreichischen Wohlfahrtsstaat profitieren? Nein?

Die landläufige Argumentation ist ja, dass Vorarlberg zuviel Steuern nach Wien zahlt. Die integrierte Einkommenssteuerstatistik 2011 (erschienen 2014) zeigt jedoch eindeutig, dass durschnittlich ein Wiener um über 500 Euro jährlich mehr an Steuern bezahlt als der Durchschnittsvorarlberger, dass er aber auch jährlich um 60 Euro weniger Transferleistungen aus dem Staatsbudget erhält.

Jedenfalls sollte das Vorurteil, dass die Vorarlberger den "Wasserkopf Wien" finanzieren damit gründlich und ein für alle mal widerlegt sein. Der Spruch von "den Besten im Westen" ist ohnedies nur Propaganda. Und auch ohne Vorurteile darf sich die Vorarlberger Politik endlich dran machen, dass sie den Österreich-Zug nicht versäumt. Die rote Laterne haben wir in mehr als einem Politiksektor bereits fest im Besitz und es wird anderer Anstrengungen bedürfen um wieder den Anschluss an Österreich zu finden.

Stadtluft macht frei. ⇢      


Mittwoch, 17. Januar 2018

[ #Migration ] Wussten Sie, dass ...

Wussten Sie, dass ...

"Fremdhäßige" in der Vorarlberger Umgangssprache Menschen mit "migrantischem Hintergund" sind? 


Sie heißen so, weil sie eine andere Kleidung (Vorarlberger Mundart: "Häß" = Kleidung, Gewand) tragen. 

Migrantischer Hintergund. Das Wortpaar "migrantischer Hintergrund" hat den Beigeschmack von Apartheid und tatsächlich dient er meist dazu, die Menschen und selbst die Österreicher auseinander zu dividieren. Denn Fakt ist, dass es selbst in dem seit Jahrhunderten multikulturellen Wien nur 24 Prozent "Ausländer" gibt, in Vorarlberg 14 Prozent, detto in Salzburg und schon in Tirol liegt man mit 12,4 unter dem österreichischen Durchschnitt von 12,5 Prozent. Alle anderen "Fremden" haben eine österreichische Staatsbürgerschaft und nicht wenige der jüngeren davon haben beim österreichischen Bundesheer gedient.

Hat Heimat für Sie eine Flagge?. Die berühmte Frage des Schweizer Autors Max Frisch „Hat Heimat für Sie eine Flagge?“ stellt sich im politischen Tagesgeschehen heute täglich. Dabei ist die Vorarlberger "Migrationsgeschichte" mehr als tausend Jahre alt. Die ersten Menschen in Vorarlberg standen bereits in regem Kontakt zu den Nachbarn nördlich und südlich der Alpen, und waren selbst bereits Zuwanderer. Ein autochthones, originäres Vorarlberger Volk hat es nie gegeben. Immer war es ein sich ständig änderndes Gemisch. Und dieser "guten Mischung" verdanken wir unseren Wohlstand. Und niemand von uns ist ohne "migrantischen Hintergrund".

Auswanderung. Die Geschichte der Schwabenkinder, Krauthobler und Brasilienauswanderer zählen wir zur Geschichte und vergessen, dass auch das Armutsmigration war, dass dasWirtschaftsflüchtlinge aus Vorarlberg waren. Die ganze Wahrheit heute aber ist die: Vorarlberg ist heute wieder ein Auswanderungsland! Allein um diese Abwanderung in andere Bundesländer zu kompensieren braucht Vorarlberg zwingend Zuwanderung. Aber auch ins Ausland wandern die Vorarlberger ab. Während aus Österreich mit einer Bevölkerungszahl von 8,5 Millionen Menschen mit Stand 1.1.2014 nur 5.992 Österreicher ins Ausland verzogen sind, sind es allein in Vorarlberg von 375.000 Bevökerung 525 Mitbürger die im Ausland ihr Glück suchen!

Stadtluft. Migration wertet besonders Städte auf. Es ist wissenschaftlicher Konsens, dass Wanderungen historisch gesehen als Normalität zu betrachten sind und jede Geschichte des Menschen und der Städte auch als eine Geschichte von Migration und Wanderung dargestellt werden kann. Und Städte sind immer Ziel der Wanderbewegungen. 60 Prozent der Bevökerung der EU leben heute in Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern. Beweggründe um in die Stadt zu ziehen sind meist Arbeit und Beruf, Bildung und Ausbildung sowie die Steigerung der Lebensqualität allgemein. Die Migration füllt nicht nur die Städte auf, sie wertet sie auch auf, sie ist Träger von Vielfalt und Motor für neue Entwicklungen. Dies gilt umso mehr in Zeiten globaler Vernetzung durch die rasante Entwicklung von Informations- und Transporttechnologien, in denen Globales und Lokales auf neue Art aufeinander trifft und zu immer neuen Verbindungen führt. Eine Öffnung zur Welt.

Stadtluft macht frei. ⇢      


Montag, 12. Juni 2017

[ #Wussten Sie ? ] Millionenpublikum für Kern

Wenig Geld, aber viel Liebe: Wie stark seine Erfahrungen in Kindheit und Jugend Christian Kern geprägt haben, erzählt er in einem sehr persönlichen Video.

Im Video erzählt Christian Kern über seine Zeit in Simmering, über seine Familie, seine Schulzeit und seinen Traum vom Profifußball.

Und darüber, dass er sehr früh gelernt hat, wie wichtig es ist, dass alle Menschen die gleichen Chancen auf ein gutes Leben haben. Wie bedeutend es ist, Verantwortung zu übernehmen. Worauf es Christian Kern ankommt: Niemanden im Stich zu lassen und für andere da zu sein. Denn miteinander kommen wir einfach weiter. Viele Menschen in Österreich teilen ähnliche Erinnerungen wie Christian Kern – und viele stehen heute vor denselben Herausforderungen, vor denen er und seine Familie damals gestanden sind.

Das sieht man auch daran, dass die persönlichen Einblicke in Kerns Kindheit sehr gern angeschaut werden: In den ersten drei Stunden nach Veröffentlichung haben das Video schon weit mehr als 100.000 Menschen aufgerufen! Die erste Million wird es wohl noch diesen Monat erreichen.

 Stadtluft macht frei. ⇢ 




Sonntag, 8. März 2015

[ #Frauentag ] Wussten Sie, dass eine große Dornbirnerin fast vergessen ist?


Wussten Sie, dass ...
... auf dem Friedhof Dornbirn Markt eine legendäre und weltbekannte Dornbirnerin beerdigt ist?

Es gibt Tage, da man sich bedeutender Frauen erinnert. Meist nur für einen Tag. So etwa am Weltfrauentag. Aber auch Dornbirn hat eine berühmte, mutige aber doch wohl weitgehend vergessene Frau: Margret Dünser.

Auf dem Dornbirner Friedhof Markt ruht eine besondere Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. Wenn man derweil einmal eine Vorarlberger Frauengeschichte schreibt, dann wird Margret Dünser (geb. 27.7.1926 in Dornbirn; gest. 5.6.1980 in Basel) vielleicht eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Schade, dass diese Dornbirnerin nicht einmal im Dornbirn Lexikon genannt ist.

Stadtluft macht frei. ⇢



[ #Frauen ] Wussten Sie, dass Dornbirns Frauen skandallös wenig verdienen?


Wussten Sie, dass ... 
... eine Wienerin im Durchschnitt einen Kleinwagen mehr als eine Vorarlbergerin verdient? Jedes Jahr!
So verdient eine Frau in Wien bei Vollzeitbeschäftigung über 8000 Euro im Jahr mehr als eine Vorarlbergerin. Und in Wien ist der Einkommensunterschied, wenn man alle Einkommensbezieher zusammenrechnet, also auch Teilzeitbeschäftigte, mit 36,6 Prozent "Überzahlung der Männer" immer noch geringer als in Vorarlberg bei den Vollzeitbeschäftigten allein. Ein vollzeitbeschäftigter Vorarlberger Mann verdient im Bezirk Dornbirn um 44,2 Prozent mehr Geld, das sind im Jahr fast 15.000 Euro - als seine vollbeschäftigte und meist doppelbelastete Frau nach Hause bringt.

Die Stadt Dornbirn. Die Statistik Österreichs Städte in Zahlen weist für 11.548 Männer Bruttobezüge von 432.680.000 Euro aus. Das sind pro Mann 37.468 Euro durchschnittlich im Jahr. Bei den 10.748 beschäftigten Dornbirner Frauen beläuft sich das gesamte Jahreseinkommen auf 228.182 Euro.Die Statistik sagt leider nichts über die Beschäftigungsdauer aus. Wie auch immer: Die Dornbirner Männer bringen 76,4 % mehr Geld nach Hause als die Frauen.

Wer da was ändern will, der muss bei der Kinderbetreuung ansetzen. Aber das scheint kaum jemanden in der Stadtverwaltung zu interessieren. Im September solllen nach Beschluss durch ÖVP und Grüne (!!!) die Kindergartentarife weiter steigen. Dort macht man lieber Kindergartenbilder mit der Bürgermeisterin als Kindergärten und Schulen frauen- und familienfreundlich zu machen. 
Arabische Verhältnisse. Damit liegt Vorarlberg bei der Schlechterbehandlung der Frauen im internationalen Vergleich so etwa gleichauf mit den arabischen Staaten. Aber hoppla, auch das stimmt nicht ganz: Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen sind selbst in der Türkei kleiner!

Stadtluft macht frei. ⇢      


[ #Familie ] Wussten Sie, dass die Kinderbetreuung in Dornbirn noch teurer wird?

Wussten Sie, ... dass die Kinderbetreuung in Dornbirn noch teurer wird? 

ÖVP und Grüne als Preistreiber? Die Dornbirner Sozialdemokraten wollen demgegenüber, dass die Kinderbetreuung muss bis zum 6. Lebensjahr kostenfrei ist.

Eine Alleinerzieherin mit einem Nettogehalt von 1250 Euro monatlich bezahlt in Dornbirns Kindergärten für eine ganztägige Betreuung im Monat 242 Euro. Dornbirn ist damit nach Rankweil und Wolfurt die teuerste Gemeinde in Vorarlberg. Hörbranz betreut das Kind um ganze 108 Euro bei gleichem Angebot. Wer – wie viele Familien – nicht über ein privates Netzwerk verfügt, muss in Dornbirn also viel Geld auf den Tisch legen, um Beruf und Familie vereinbaren zu können. Familienfreundlichkeit heißt hingegen für das Team um Stadtrat Gebhard Greber (SPÖ) dafür zu sorgen, dass den Familien monatlich mehr Geld in der Tasche bleibt.



Schwarzgrüne Koalition gegen Kinder und Eltern. Vor kurzem haben ÖVP und Grüne zudem im Stadtrat beschlossen, die jetzt schon sehr hohen Kindergartentarife ab September 2015 weiter zu erhöhen. Die Erhöhung hat man wohlwissend erst  für die Zeit nach der Gemeindewahl fixiert. Dies ist eine Verhöhnung der Frauen, die nach der Babypause wieder in ihren Beruf einsteigen wollen oder einfach arbeiten gehen müssen. Aus diesem Grund haben die Dornbirner SPÖ-Mandatare die Erhöhung der jetzt schon eklatant hohen Elternbeiträge abgelehnt. Unverständlich ist für sie auch, dass die Grünen der Erhöhung zugestimmt haben. Denn die Erhöhung trifft vor allem einkommensschwache Familien und sehr viele Alleinerzieherinnen. Das wirkt gegen die sonst so oft herbeigeredete gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Stadtluft macht frei. ⇢

Mittwoch, 4. März 2015

[ #Bildung ] Wussten Sie, dass Bildung für Alle wenig kosten muss?


Wussten Sie, dass ...
...Bildung für Alle wenig kosten würde, wenn man die von dem Steuerzahler bereits bezahlten Lernmittel online stellt?
Warum werden die vom Steuerzahler bereits finanzierten Vorträge und Vorlesungen der Vorarlberger Mini-Hochschulen (Fachhochschule, Pädagogische Hochschule, Schloss Hofen) nicht in Form von OpenAccess-Dokumenten online gestellt? Warum werden die Vorbereitungen, Arbeitspapiere der Schulen, von den Pflichtschulen bis zu den höheren Schulen nicht im Internet für Kinder, Eltern und lebenslang Lernwillige online gestellt?

Die zukünftigen Schulen werden Schulen ohne Mauern sein, so quasi virtuell. Und den Bürgern dieses von ihnen bereits bezahlte Lernmaterial auch zur Verfügung zu stellen wäre weit mehr als nur eine vornehme Pflicht, es wäre ein Standortvorteil Vorarlbergs und ein Modell, das nicht wirklich etwas kostet. Und es wäre zukunftsorientiert.

Stadtluft macht frei. ⇢





Mittwoch, 25. Februar 2015

[ #Mindestsicherung ] Wussten Sie, dass ...


Wussten Sie, dass ...
...man sich über die österreichische Mindestsicherung durch einen Online-Ratgeber informieren kann?
Der Online-Ratgeber dient nur zur ersten Orientierung. Diese ist anspruchswilligen wie anspruchsberechtigten Personen angeraten, weil sie dann vorweg mögliche bürokratische Hürden erkennen können und eine entsprechende sachliche wie fachliche Vorbereitung erfolgen kann, die eine möglicherweise widersinnige Ablehnung von vornherein beseitigen.

Der Ratgeber kann allerdings keine definitive Auskunft über eine Anspruchsberechtigung geben, noch können alle denkmöglichen Fälle und Fragestellungen vollständig abgedeckt werden.

Stadtluft macht frei. ⇢      


Montag, 23. Februar 2015

Vorarlberger Heizkostenzuschuss beantragen! JETZT! Am 28. Februar ist es zu spät!

Wussten Sie, dass ...
... man nur noch bis zum 27. Februar  2015 den Vorarlberger Heizkostenzuschuss im Rathaus während der Amtsstunden beantragen kann?
Obwohl die Politiker im Vorarlberger Landhaus bei jedem noch so kleinen Anlass "einen Wind machen, dass man damit einen Windpark betreiben könnte", hüllen sie sich hier in Schweigen? Auf der Landeshomepage stand bislang nur das alte Merkblatt darüber zur Verfügung. Nun hat man das alte gegen ein neues Merkblatt endlich getauscht. Dort wird aber mehr verheimlicht als informiert.

Dornbirn beendet endlich Schweigen. Auf dem nigelnaglneuen Online-Auftritt der Stadt Dornbirn wird zwar über den Heizkostenzuschuss "informiert". Man ist dort nicht einmal in der Lage oder willens den Zeitpunkt des Antragsbeginnes und des Endes zu erlautbaren. Sind dort die Parteifunktionäre mit den Formularen unterwegs? Wie anders sollte man ein solches bürgerfernes Verhalten verstehen?

Null Information auf dem Online-Auftritt der Stadt Dornbirn
Nun hat die Dornbirner Stadtverwatung endlich - fast in letzter Minute - auf unsere Kritik reagiert und doch ein paar Informationen geliefert. Zwar nicht vollständig, aber immerhin. Unsere Kritik hat also etwas bewirkt. 
Die vermutlichen Gründe dafür und alles Bekannte über den Heizkostenzuschuss kann man in den untenstehenden Links erfahren. Aber bitte lassen Sie sich Ihr Recht nicht nehmen! Der Heizkostenzuschuss ist kein Geschenk sondern wird aus ihren Steuern und Abgaben bezahlt. Sie bezahlen ihn in Wirklichkeit selber. Sagen Sie es weiter, vor allem jenen BürgerInnen die ihn dringend brauchen. Schämen Sie sich auch nicht! Auch Banken nehmen die Hilfe des Staates schamlos in Anspruch!

Stadtluft macht frei. ⇢

Mehr erfahren Sie hier:

Sonntag, 22. Februar 2015

[ #Bürgerpolitik ] Wussten Sie, dass Gebhard Greber mehr Stadt aus Dornbirn macht?

Wussten Sie, 
... dass die Menschen um Gebhard Greber zusammen ein ambitioniertes Programm für Dornbirn Zukunft erstellt haben? Was sagen Sie dazu?


Chancen durch Bildung
#Erweiterung und Sanierung von Schulen
#Ausbau der Ganztagsklassen
#Vision Schulzentrum Markt
#Erweiterung der Stadtbücherei zu einermodernen Mediathek

Flächendeckende und leistbare Kinderbetreuung
#Ausbau der Kinderbetreuung
#Kostenloser Kindergartenbesuch ab 3 Jahren
#Leistbare Kleinkinderbetreuung

Soziale Verantwortung
#Absicherung und weitere Adaptierung des Krankenhauses
#Ausbau betreuter Wohnformen und Schaffung neuer Modelle des Zusammenlebens
#Keine Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen

Leistbares Wohnen
#Verstärkter sozialer Wohnbau
#Kleinere Wohnanlagen statt Ghettobildung
#Verfügbarmachung leerstehender

Wohnungen durch die Stadt#Professionelles Konfliktmanagement in größeren Siedlungen

Arbeitsplatzstandort Dornbirn#Aktive Bodenpolitik zur Betriebsansiedelung
#Betriebsgebietserschließungen
#Direktanbindung der Betriebsgebiete
#Wallenmahd und Bobletten an die Autobahn

Umsichtige Stadtplanung
#Stärkung der Innenstadt
#Gestaltung der Stadtteilzentren Hatlerdorf,

Haselstauden und Rohrbach#Parks und Spielplätze in allen Stadtteilen
#Sport- und Trainingsgeräte auf öffentlichen Plätzen

Sicherheit erhöhen
#Starke Stadt- und Bundespolizei statt private Sicherheitsdienste
#Verstärkte Sozialarbeit und Polizeipräsenz am Bahnhof und am Marktplatz
#Bundespolizeistelle am Bahnhof

Kultur
#Stadt als Bühne, frei zugängliche Kultur
#Leistbare Tarife für alle Jugendlichen (musikal. Früherziehung, Musikschule, Jazzseminar,…)
#Industriemuseum
#Umsetzung der Maßnahmen aus dem KulturleitbildJugend
#Erschwingliche Startwohnungen für junge Leute
#Förderung der Arbeit in Vereinen und in der Offenen Jugendarbeit
#Indoor-Abenteuerhalle
#Proberäume für junge MusikerInnen
#Freies WLAN an verschiedenen Plätzen der Stadt
#Verbilligtes Nachttaxi

Sport
#Halle für Turnsportzentrum
#Zusätzlicher Trainingsplatz für Hella DSV
#Neue Sanitäranlagen und Erweiterung der Kabinen beim FC Dornbirn
#Eigener Platz für Baseball und damit Entlastung der Admira

Mobilität in Dornbirn
#Stadtbus auch an Sonn- und Feiertagen
#Neue Stadtbuslinie Unter der Bahn
#Ausbau der Geh- und Radwege

BürgerInnenbeteiligung
#Frühzeitige Einbindung der Bevölkerung in Projekte der Stadt
#Keine „vollendeten Tatsachen“ mehr


Stadtluft macht frei. ⇢        

Werde Fan und versäume keine Stadtluft-News!

[ #Stadtentwicklung ] Wussten Sie, dass die 10.größte Stadt Österreichs zersiedelt ist?

Wussten Sie,
... dass Dornbirn -  die 10.größte Stadt Österreichs - zersiedelt ist?

Mehr Stadt. In Dornbirn sind von 10.561 Gebäuden 9.550 Wohngebäude. Davon werden 7.928 Gebäude nur mit ein oder zwei Wohnungen genutzt. Gerade mal 1.622 beherbergen drei oder mehr Wohneinheiten. 83 Prozent der Gebäude weisen mit maximal 2 Wohnungen eine geringe Dichte aus. Welche Probleme es aus der demografischen Entwicklung ergibt, ist dabei noch nicht einmal bedacht.

In Vorarlberg, das besteht aus 96 meist kleinen Gemeinden, also viel Dorf und Land,  sind von insgesamt  98.469 Gebäuden 75.764 mit ein oder zwei Wohnungen und 12. 668 Gebäude mit mehr als drei Wohnungen. Trotz des weitgehend ländlichen Charakters sind dort mit 85,7 % kaum mehr Ein- oder Zweiwohungshäuser.

Anderswo. Schon in der vergleichsweise erheblich kleineren und damit scheinbar weniger urbanen Stadt Feldkirch sind nur 80 Prozent der Wohngebäude mit nur einer oder zwei Wohnungen belegt. Oder um einen Vergleich aus Anderswo zu holen: Steyr ist die drittgrößte Stadt Oberösterreichs und mit 38.000 Einwohnern die zwölftgrößte Stadt Österreichs. Dort sind von 5.848 Wohngebäuden 3.839 Häuser mit drei oder mehr Wohnungen. Nur knapp 66 % der Häuser sind Ein- oder Zweiwohnungshäuser.

Für die zehntgrößte Stadt Österreichs, Dornbirn,  beweist das einen Mangel an Urbanismus und Wohnungen. Und die Diskussion um Messepark und Innenstadt erübrigt sich schnell, denn für beide Zentren muss der Dornbirner weite Wege in Kauf nehmen, ganz gleich ob mit dem Bus oder dem eigenen Auto. Und bei vollen Einkaufstaschen ist allemal das Auto und nicht das Fahrrad oder der Bus das wahrscheinlichste Verkehrsmittel. Für immer mehr ältere Menschen - die demografische Entwicklung geht auch an Dornbirn nicht vorbei - werden die täglichen Erledigungen zur Qual.

Wohnbau ist Stadtentwicklung. Die stadtplanerischen Aufgaben liegen daher zuerst in der Forcierung des gemeinnützigen Wohnungsbaus in den Zentren, in einer Stadt der kurzen Wege, und nicht in einer Verwaltung der Zersiedelung, des Landschaftsverbrauchs und sinnloser Mobilitätskosten. Wenn man den schon bescheidenen gemeinnützigen Wohnbau an die Ränder verlegt, dann werden die BewohnerInnen nicht nur dort einkaufen wo es für sie am bequemsen erscheint, sie haben auch sinnlose Mobilitätskosten zu tragen. Nicht nur beim Einkauf, auch für ihre täglichen Wege: Zur Arbeit, zu den Behörden, zum Arzt,zu den Sport- und Kulturstätten,  zu Schulen und anderen Einrichtungen.

Das scheint die Stadtpolitik wenig zu interessieren. Auch die nicht, die sonst für ökologische Veränderung stehen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Stadtluft macht frei. ⇢  

Donnerstag, 19. Februar 2015

[ #Budget ] Wussten Sie, dass Dornbirns Budget nur etwas offen liegt?

Wussten Sie, dass ...
 ... ein Blogger die Stadt Dornbirn durch seine Arbeit veranlasst hat, dass sie ihre Budgetzahlen endlich veröffentlicht?
Am 7. November 2014 bloggte Roman Zöhrer im Dornbirner Weblog "Forum ROMANum" den Beitrag "Offener Haushalt: In Vorarlberg meist geschlossen?" und bemängelte, dass Vorarlberg nur sehr mäßig und sparsam bei den Gemeinden repräsentiert seien, die auf "Offener Haushalt" ihre Finanzdaten den Bürgern zugänglich machen.

Am 5. Dezember schaltete die Stadt die Zahlen online. Ein Fortschritt, aber leider hält sich die Stadt Dornbirn noch immer nicht an den Stabilitätspakt. Danach müste sie auf ihrer Homepage das ganze Zahlenwerk den Bürgern zur Einsicht online stellen. Aber vielleicht kommt auch das noch. Bislang bedient sie die BürgerInnen leider nur mit Propaganda.

Stadtluft macht frei. ⇢      

Freitag, 13. Februar 2015

[ #Afrika ] Wussten Sie, dass ...


Wussten Sie, dass ...
..."Dornbirn" einmal neben Afrika lag?
Dornbirns Untergrund. In Dornbirns Untergrund treffen sich vier der wichtigsten geologischen Zonen Vorarlbergs: Der ehemalige Südrand Europas, eine Tiefseerinne zwischen Europa und Afrika, der junge Abtragungsschutt der Alpen sowie die Ablagerungen der Spät- und Nacheiszeit.

Stadtluft macht frei. ⇢      




Donnerstag, 12. Februar 2015

[ #Frauen ] Wussten Sie, dass ...


Wussten Sie, dass ...
... die Dornbirner Lehrerin Katharina Huber aus der Volksschule Oberdorf bereits 1897 das Wahlrecht für sich beanspruchen wollte? 

Frauenwahlrecht. Wobei Frauenwahlrecht nicht ganz korrekt in diesem Zusammenhang ist: Katharina Huber - hätte man ihrem Antrag entsprochen, wäre zwar "wahlberechtigt" gewesen, aber ins Wahllokal hätte sie trotzdem keinen Zutritt gehabt. Sie hätte einen Mann bevollmächtigen müssen, damit der ihr Wahlrecht ausübt.


Allgemeines gleiches Wahlrecht. Die Sozialdemokratische Partei war die erste Partei Österreichs, welche das allgemeine und gleiche Wahlrecht ohne Unterschied des Geschlechts in ihr Programm aufnahm. Eine Pionierin im Kampf ums Frauenwahlrecht war auf Seiten der sozialdemokratische Partei die legendäre Adelheid Popp.

Mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts entschieden ab 1919 die Frauen die Wahlen. Nun hatten sie auch das passive Wahlrecht. Allerdings zogen die ersten Frauen in den Vorarlberger Landtag erst 40 Jahre später, im Jahre 1959 ein.

Stadtluft macht frei. ⇢      

Montag, 9. Februar 2015

[ #Denkmal ] Wussten Sie, dass dem Texter des Hakenkreuzliedes in Dornbirn ein Andenken bewahrt wird?


Wussten Sie, dass ...
... in zwei Vorarlberger Städten, in Dornbirn und Hohenems, den Verantwortlichen bis heute nichts besseres eingefallen ist, als eine Straße just nach jenem Ottokar Kernstock zu benennen, der das Hakenkreuzlied gedichtet hatte ?
Keine Schande?
?
Nur eine Straße? Da nun eben Straßennamen auch symbolische Bedeutung haben und mithin auch zum Ausdruck bringen, wessen die in der Gemeinde verkörperte örtliche Gemeinschaft ehrend gedenken will, ist dieser Umstand nicht gerade ein Lorbeerkranz für die beiden Stadtregierungen. Es geht dabei nicht darum, in halbwegs gesicherten demokratischen Zuständen verspätet den antifaschistischen Helden zu spielen oder Bilderstürmerei zu treiben, oder nachträglich die Vergangenheit umzuschreiben. Es geht darum, "symbolisch" deutlich zu machen, wen und was wir heute für ehrenwert halten. Ottokar Kernstock, dieser Wechselbalg, ist beileibe kein Vorbild.

Stadtluft macht frei. ⇢



Sonntag, 8. Februar 2015

[ #Bildung ] Wussten Sie, dass Vorarlbergs SchülerInnen sträflich vernachlässigt werden?

Wussten Sie, dass ...
... in Vorarlberg  5 Prozent  der 14-jährigen Schülerinnen und Schüler des Schuljahres 2009/10 (8. Schulstufe) zu Beginn des Schuljahres 2012/13 noch nicht einmal  Abschluss der Sekundarstufe I hatten?

Mit dem Indikator (LEL – Low Education Level) wird der Anteil jener Personen unter den 20 bis 24-Jährigen gemessen, die mindestens über einen Abschluss auf ISCED 3b-Stufe (Lehre oder Abschluss einer zwei- oder mehrjährigen BMS) verfügen.

Im Jahresdurchschnitt 2012 lag der Bildungsstand der Jugendlichen in Österreich bei 86,6% (EU-15: 77,3%; EU-27: 79,5% - Vergleichszahlen für 2011). Insgesamt verfügten damit rund 450.000 junge Menschen über einen weiterführenden Bildungsabschluss.

Vorarlberg scheint die Zukunft de Jugend und der zukünftigen "Pensionszahler" egal zu sein.

Stadtluft macht frei. ⇢      




Freitag, 6. Februar 2015

Wussten Sie, dass die Vorarlberger Arbeitnehmer die niedrigsten Pensionen bekommen?

Wussten Sie, dass ...
...Vorarlbergs Arbeitnehmerpensionisten Österreichs niedrigsten Pensionen erhalten?

Vorarlbergs Pensionisten sind wahrlich nicht zu beneiden. Gegenüber einem Wiener Durchschnittspensionisten beziehen sie jährlich 2400 Euro weniger Pension. Aber auch wenn man die Durchschnittspenionen vom Neusiedlersee bis zum Bodensee durchrechnet - da liegen beileibe auch weniger prosperierende Regionen darunter, dann hat der Vorarlberger "Durchschnittspensionist" immer noch am Jahresende 1.800 Euro weniger auf dem Konto als seine "restösterreichischen" Altersgenossen.

Aber den politisch Verantwortlichen in Vorarlberg scheint das egal zu sein. So egal wie die Frauen, die Lehrlinge, die Bildung ...

Stadtluft macht frei. ⇢



[Gebhard #Greber ] Wussten Sie, dass ...

Wussten Sie, dass ...

... das Stadtluft-macht-frei-Team eine Fanseite für Gebhard Greber eingerichtet hat?

Für Pädagogen - Mag. Gebhard Greber ist Professor am Dornbirner Gymnasium - sind eigene öffentliche Facebookauftritte umstritten. In Bayern und Baden-Württemberg gelten sogar dienstrechtliche Regelungen für Lehrer. Die Gründe sind vielfältig. Auch der mangelnde Datenschutz im Facebook macht eine Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern problematisch.

Wir aber wollen den tüchtigen und engagierten Professor unterstützen.

  Stadtluft macht frei. ⇢


Donnerstag, 29. Januar 2015

[ #Sport ] Wussten Sie, dass ...

Wussten Sie, dass ...
... die Naturfreunde die alte Dornbirner Stadthalle für den Jugendsport öffnen wollen?
Die Naturfreunde Dornbirn wollen sich für die jungen Dornbirner engagieren.  Wenn es nach ihnen geht, dann soll in der "alten" Stadthalle eine "Abenteuerhalle" eingerichtet werden. Damit könnte nicht nur das aktuelle Problem mit dem Skaterplatz  gelöst werden.

Sie nennen dafür gute Gründe: 
  • Die Skater-Szene in Dornbirn sucht wegen des Umbaus der Messehalle einen neuen Standort. Sie ist aber nicht die einzige Gruppe und nicht das einzige Betätigungsfeld, das in Dornbirn einen Platz benötigt. Dabei bietet sich als geradezu idealer Standort die Stadthalle in Dornbirn an. Dies aus mehreren Gründen:
  • Die Innenstadt sucht nach Besucherattraktionen, weil sie wegen der Erweiterung des Messeparkes einen Kaufkraftverlust fürchtet. 
  • und um die Stadthalle bestehen eine Reihe von Schulen, die fast so etwas wie ein Schulzentrum sind: die Volksschule Markt, die Mittelschule Markt, das Gymnasium, das Sonderpädagogische Zentrum, die Allgemeine Sonderschule Dornbirn, die Ausweichräume der Polytechnische Schule in der Stadthalle. In Reichweite befindet sich auch die Stadtbibliothek.
  • Die Sonderschulen Österreichs sollen bis spätestens 2020 aufgrund der Bestimmungen der UN-Behindertenkonvention in den inklusiven Schulunterricht überführt werden. Dort werden damit Räume für andere Schulen frei.
  • Es fehlen der Jugend im urbanen Raum niederschwellige Bewegung- und Sportangebote. Niederschwellig bedeutet insbesondere, dass die sportliche Betätigung nicht mit hohen persönlichen Aufwendungen verbunden sein darf.

Stadtluft macht frei. ⇢