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Freitag, 11. August 2023

[ #Demokratie ] Der Engagementkalender


Arbeitsmaterialien. Zu jedem Thema gibt es Hintergrundinformationen.

Durch Jahrestage oder Jubiläen gewinnen auch viele Schul- und Jugend projekte ihren aktuellen Bezug. In dem Engagementkalender von "jugendbewegt" sind zahlreiche Gedenk- und Geburtstage zusammengestellt, die sich besonders gut als Ausgangspunkt für ein Projekt eignen.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 Stadtluft macht frei. ⇢ 

Donnerstag, 29. Juli 2021

[ #Kinder ] Kommunale Bewegungs(t)räume für Kinder


Kinder wachsen heute in einer Umwelt auf, in der die Möglichkeiten des Bewegens, Spielens und Sporttreibens räumlich und strukturell stark eingeschränkt sind. 

Kinder und Jugendliche nehmen diese vorgegebenen Bedingungen jedoch nicht nur passiv hin, sondern gestalteten sie kreativ. Eine kinderfreundliche Stadtplanung sollte diese Prozesse durch das Öffnen bzw. Bereitstellen von Freiräumen aktiv fördern, damit Kinder und Jugendliche ihre motorischen und sozialen Möglichkeiten entfalten können.

Stadtplanung. Die Handlungsmöglichkeiten im Sinne der Bewegungsförderung im Städtebau sind vielfältig: Die Wiederentdeckung "verwahrloster" Grünflächen und Parks und die Öffnung von Brachflächen für Zwischennutzungen sind Beispiele, ebenso wie die Durchführung von Bürgerentscheiden zur Nutzung von öffentlichen Freiflächen und die fußgänger- und fahrradfreundliche Umgestaltung von Stadtgebieten und Innenstädten. Durch eine bessere Durchmischung der Funktionen Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Erholung und Verkehr ergeben sich wiederum kürzere, zu Fuß zu bewältigende Wegstrecken und bewegungsfreundliche Lebensräume ("Walkability"), die sich auf die aktive Alltagsbewegung der Menschen auswirken. Diese Beispiele zeigen, in welcher Weise Stadtplanung präventiv auf Gesundheitsrisiken wirken kann, und Aufgabe der Stadtplanung muss es sein, Lebensverhältnisse zu verbessern.

Gesundheit. Für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung in Kommunen ist es deshalb erforderlich, auch die gebaute Umwelt einzubeziehen und die Zusammenhänge von Lebensverhältnissen und Gesundheit zu beleuchten. Neben der Verkehrsberuhigung und Ansätzen, die vermehrt Fußgänger und Fahrradfahrer "auf die Straße bringen", verbreiten sich auch sogenannte Outdoor-Fitnessgeräte, die Jung und Alt zur Bewegung einladen. Auch Gemeinschaftsgärten haben in den vergangenen Jahren in Städten an Popularität gewonnen. "Urban Gardening" findet nicht nur auf Hochhäusern in New York City, sondern auch in deutschen Städten Anhänger. Dabei lassen sich Bewegung im Freien und Wissen über Pflanzen, Gemüse- und Obstsorten miteinander verbinden. Insbesondere Kindern macht Gärtnern Spaß, bringt sie in Bewegung und sie lernen dabei, wie Karotten, Kartoffeln, Äpfel und Himbeeren gesät, gepflegt und wann sie geerntet werden.


 Stadtluft macht frei. ⇢ 

Dienstag, 23. April 2019

[ #Partizipation ] JugendBarCamps: Mitwirkungs- und Planungsmodell in den Städten


Jugend macht Stadt. Wenn Verwaltungen Jugendliche in städtische Planungen einbeziehen, können spannende Projekte entstehen.

Viele Kommunen haben Beteiligungsformate etabliert, mit denen junge Menschen Anliegen und Wünsche für die Entwicklung ihres Lebensumfeldes einbringen. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-. und Raumforschung hat in verschiedenen Forschungsprojekten des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) erfolgreiche Projekte der Jugendbeteiligung untersucht. Entstanden sind Handlungsempfehlungen für Verwaltungen und Tipps für junge Stadtmacher, wie sie städtische Projekte mitgestalten und eigene Vorhaben auf die Beine stellen können.

Menschen an Stadtentwicklung zu beteiligen, lohnt sich auch für Kleinstädte. Das zeigt der vorliegende Bericht, der im ExWoSt-Forschungsfeld „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“ entstanden ist. Acht Modellvorhaben entwickelten seit 2016 Zukunftskonzepte für die eigene Kommune. Im Fazit werden die Erfahrungen zusammengefasst, Handlungsfelder für Jugendbeteiligung in Kleinstädten und Gemeinden aufgezeigt und Empfehlungen für die Beteiligung von Jugendlichen in Stadt- und Gemeindeentwicklungsprozessen durch das Format BarCamp formuliert. Die wichtigsten Akteure sind die aufgeschlossenen, kreativen und engagierten Jugendlichen der acht Modellvorhaben. Als Ergebnis kann von inspirierenden Vorschlägen für die Entwicklung ihrer Städte und Gemeinden berichtet werden.

BarCamp. Das Veranstaltungsformat BarCamp, über das ihre Beteiligung organisiert wurde, wird in diesem Bericht zugleich als Forschungs- und Beteiligungsinstrument reflektiert. Im Auswertungsteil wird ein Eindruck davon vermittelt, wie gewinnbringend die Beteiligung von Jugendlichen in Stadtentwicklungsprozessen erfahren wurde.

Mit innovativen partizipativen Methoden wie Szenariotechnik und BarCamps sollten in den Modellvorhaben diejenigen an dem Prozess beteiligt werden, die sich in den Kommunen als Zukunftsgestalter bereits engagiert haben oder engagieren wollten. Zielsetzung des Forschungsfeldes war es, dass sich die Beteiligten der Qualitäten der eigenen Kleinstadt bzw. Gemeinde bewusstwerden und miteinander ein individuelles Stadtprofil herausbilden sowie eine tragfähige Zukunftsvision erarbeiten.

Parallel zu den Formaten der Bürgerbeteiligung wurden dezidiert die Jugendlichen angesprochen, ihre Kritiken, Wünsche und Ideen für das Zukunftsbild ihrer Stadt.

 Stadtluft macht frei. ⇢


Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick af den Inhalt sagt vielleicht mehr: 

Inhalt
Abkürzungsverzeichnis 7
Abbildungsverzeichnis 7
Tabellenverzeichnis 8
1 Das ExWoSt-Forschungsfeld „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“
und das Teilprojekt „JugendBarCamp“ 9
2 Jugendbeteiligung und die JugendBarCamp-Methode 11
2.1 Die Beteiligung Jugendlicher 11
2.2 Ursprung des Formates BarCamp: offene Veranstaltungsformate 12
2.3 Besonderheiten des Formats BarCamp 13
2.4 Allgemeine Kriterien für JugendBarCamps 15
Regeln des Miteinander-Umgehens, formuliert in der Sprache der BarCamps 16
3 Durchführung der JugendBarCamps 17
3.1 Chronologie der JugendBarCamps 17
3.2 Einführung der Methode JugendBarCamp 17
3.3 Kick-off-Treffen und Reaktionen Jugendlicher 18
Beverungen 18
Rodewisch 18
Malente 18
Einschätzung 18
3.4 Vorbereitungstreffen 19
Einsatz von Instrumenten aus der Prozessmoderation 19
Werbung 20
3.5 Durchführung der JugendBarCamps 22
Impressionen JugendBarCamp Bad Lobenstein 22
Impressionen JugendBarCamp Mücheln 24
Impressionen JugendBarCamp Kastellaun 25
Impressionen JugendBarCamp Zell am Harmersbach 26
Impressionen JugendBarCamp Großschönau 27
Impressionen JugendBarCamp Rodewisch 28
Impressionen JugendBarCamp Malente 29
BBSR-Online-Publikation Nr. 06/2019
Auswertungs- und Abschlussbericht JugendBarCamps 5
Inhalt
3.6 Diskutierte Inhalte der JugendBarCamps 30
Räumlichkeiten und Orte für Jugendliche 30
Bewegung/Freizeit 31
Schnelles Internet 31
Mobilität 31
Beteiligung und Selbstverwaltung 32
Besondere Anliegen und Ideen 32
3.7 Aufwand zur Vorbereitung und Durchführung der JugendBarCamps 33
Aufwand der Gemeinden bei der Organisation der JugendBarCamps 34
Leistung der Organisationsteams: Werbung, Moderation und Durchführung JBC 34
Leistung der ExWoSt-Forschungsassistenz (FOA) 34
Zeitlicher Aufwand insgesamt zur Vorbereitung und Durchführung der JugendBarCamps 35
3.8 Eingesetzte Methoden 35
Quantitative Auswertung 36
Zusammenfassung 37
3.9 Digitale Technik 37
Digitale Kommunikation und Social Media 37
Von den Jugendlichen genutzte Kommunikationsmittel 38
Onlinedokumentation während und nach den JugendBarCamps 39
3.10 Zusammenfassung 39
4 Auswertung und Einschätzung JugendBarCamps 42
Ausgangsfragen zum Projektstart 42
4.1 Projektstart und Beteiligung an den Kick-off-Treffen 42
Keine zu hohen Erwartungen an Teilnehmerzahlen 42
Mögliche Gründe für eine geringe Teilnahme Jugendlicher 43
Der Begriff „BarCamp“ und die Selbständigkeit der Teilnehmenden 43
Autonomiebestreben Jugendlicher und Kontrolle durch Erwachsene 43
6 Auswertungs- und Abschlussbericht JugendBarCamps
Inhalt
4.4 Inhaltliche Ergebnisse 47
Überblick: Charakter der Ergebnisse der Jugendlichen auf den JugendBarCamps 48
4.5 Praktische und methodische Durchführung der Jugendbeteiligung 49
JugendBarCamps als eigenständige Veranstaltungen von Jugendlichen 49
Sessionplan und Moderation 49
Digitale Kommunikation 52
Fazit zur digitalen Kommunikation 54
Ambivalenz von Autonomie und Unterstützungsbedarf 54
Umgang mit der unbekannten Methode BarCamp 55
Überblick zur praktischen und methodischen Durchführung der JugendBarCamps 56
4.6 Pläne für die Fortsetzung der JugendBarCamps und von Jugendbeteiligung insgesamt 57
4.7 Zusammenfassung 58
5 Gesamtfazit 60
5.1 „Ist das Format JugendBarCamp in den Modellvorhaben eingesetzt worden?“ 60
5.2 „Hat Jugendbeteiligung in den acht Modellvorhaben in Form von JugendBarCamps
das Ziel erreicht, die Perspektiven Jugendlicher in den Szenarioprozess zu integrieren?“ 60
5.3 „Ist das Format JugendBarCamp für die Beteiligung Jugendlicher in Kleinstädten geeignet?“ 61
5.4 Zusammenfassung 62
6 Handlungsempfehlungen: Jugendbeteiligung in Kleinstädten 63
6.1 Empfehlungen für die Initiierung von Jugendbeteiligung in Form von BarCamps 63
BarCamps für alle 63
Vorbereitung und praktische Organisation 63
Durchführung des BarCamps 64
Kommunikation 64
6.2 Empfehlungen für eine nachhaltige Jugendbeteiligung in Kleinstädten 65
Akzeptanz und Augenhöhe 65
Begegnungskultur 65
Kontinuität 66
Nähe und Zeitaufwand 66
Offenheit, Verständlichkeit und Direktheit 66
Transparenz und Verbindlichkeit 66
Zuhören statt belehren 67
Glossar 68
Literaturverzeichnis 72

Montag, 11. März 2019

[ #Jugend ] Materialien zu Jugendbeteiligung


Anregungen für wirksame Jugendbeteiligung.

Mitwirkung ist wichtig Jugendbeteiligung ist notwendig für eine jugendgerechte, zukunftsfähige Gesellschaft. Mitwirkung muss Wirkung zeigen Beteiligung ist nicht nur gut, weil es sie gibt. Mitwirkung hat viele Gesichter Formate müssen zu Ziel und Zielgruppe passen. Mitwirkung heißt Macht abgeben Für echte Beteiligung müssen alle Gestaltungsmacht haben.

 Stadtluft macht frei. ⇢

Sonntag, 8. Februar 2015

[ #Bildung ] Wussten Sie, dass Vorarlbergs SchülerInnen sträflich vernachlässigt werden?

Wussten Sie, dass ...
... in Vorarlberg  5 Prozent  der 14-jährigen Schülerinnen und Schüler des Schuljahres 2009/10 (8. Schulstufe) zu Beginn des Schuljahres 2012/13 noch nicht einmal  Abschluss der Sekundarstufe I hatten?

Mit dem Indikator (LEL – Low Education Level) wird der Anteil jener Personen unter den 20 bis 24-Jährigen gemessen, die mindestens über einen Abschluss auf ISCED 3b-Stufe (Lehre oder Abschluss einer zwei- oder mehrjährigen BMS) verfügen.

Im Jahresdurchschnitt 2012 lag der Bildungsstand der Jugendlichen in Österreich bei 86,6% (EU-15: 77,3%; EU-27: 79,5% - Vergleichszahlen für 2011). Insgesamt verfügten damit rund 450.000 junge Menschen über einen weiterführenden Bildungsabschluss.

Vorarlberg scheint die Zukunft de Jugend und der zukünftigen "Pensionszahler" egal zu sein.

Stadtluft macht frei. ⇢      




Donnerstag, 29. Januar 2015

[ #Sport ] Wussten Sie, dass ...

Wussten Sie, dass ...
... die Naturfreunde die alte Dornbirner Stadthalle für den Jugendsport öffnen wollen?
Die Naturfreunde Dornbirn wollen sich für die jungen Dornbirner engagieren.  Wenn es nach ihnen geht, dann soll in der "alten" Stadthalle eine "Abenteuerhalle" eingerichtet werden. Damit könnte nicht nur das aktuelle Problem mit dem Skaterplatz  gelöst werden.

Sie nennen dafür gute Gründe: 
  • Die Skater-Szene in Dornbirn sucht wegen des Umbaus der Messehalle einen neuen Standort. Sie ist aber nicht die einzige Gruppe und nicht das einzige Betätigungsfeld, das in Dornbirn einen Platz benötigt. Dabei bietet sich als geradezu idealer Standort die Stadthalle in Dornbirn an. Dies aus mehreren Gründen:
  • Die Innenstadt sucht nach Besucherattraktionen, weil sie wegen der Erweiterung des Messeparkes einen Kaufkraftverlust fürchtet. 
  • und um die Stadthalle bestehen eine Reihe von Schulen, die fast so etwas wie ein Schulzentrum sind: die Volksschule Markt, die Mittelschule Markt, das Gymnasium, das Sonderpädagogische Zentrum, die Allgemeine Sonderschule Dornbirn, die Ausweichräume der Polytechnische Schule in der Stadthalle. In Reichweite befindet sich auch die Stadtbibliothek.
  • Die Sonderschulen Österreichs sollen bis spätestens 2020 aufgrund der Bestimmungen der UN-Behindertenkonvention in den inklusiven Schulunterricht überführt werden. Dort werden damit Räume für andere Schulen frei.
  • Es fehlen der Jugend im urbanen Raum niederschwellige Bewegung- und Sportangebote. Niederschwellig bedeutet insbesondere, dass die sportliche Betätigung nicht mit hohen persönlichen Aufwendungen verbunden sein darf.

Stadtluft macht frei. ⇢

Montag, 26. Januar 2015

[ #Lehrlinge ] Wussten Sie, dass ...


Wussten Sie, dass ...
... die Vorarlberger Lehrlingsausbildung zu denen gehört, welche die schlechtesten Ergebniise in Österreich bringen? 
Zugegeben es gibt ein paar starke Musterbetriebe die bei Lehrlingswettbewerben immer Preisträger stellen. Aber das ist eine Minderheit und die haben es auch leicht: Sie suchen sich immer die besten Schulabgänger aus und die anderen Lehrbetriebe können schauen woher sie geeignete Bewerber bekommen. Das entschuldigt allerdings nicht, wenn im Durchschnitt jedes Jahr 20 Prozent der Lehrlinge bei der Prüfung durchfallen, dann sind das alle fünf Jahre ein ganzer Lehrlingsjahrgang!



Bildhaft gesprochen: Alle fünf Jahre bilden Vorarlbergs Lehrbetriebe nur Hilfsarbeiter zu Lehrlingslöhnen aus. Und so kommt es auch, dass Vorarlberg den höchsten Anteil an Hilfsarbeitern in ganz Österreich hat. In der österreichischen Bildungsstatistik wird ausgewiesen, dass im Bezirk Dornbirn fast 30 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung keine andere abgeschlossene Ausbildung hat als nur die Pflichtschule, also Volks- und Hauptschule. Und es ist eine Binsenweisheit, dass dieser Personenkreis am häufigsten von Arbeitslosigkeit bedroht ist.

Aber die Verantwortlichen interessieren sich nicht für die Lehrlinge und nicht für die Zukunft unserer Kinder.

 Stadtluft macht frei. ⇢