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Donnerstag, 19. August 2021

[ #Planung ] Vorarlberger Projekthandbuch

Gemeinden sind häufig mit komplexen, neuartigen und zeitlich abgrenzbaren Aufgabenstellungen konfrontiert. 

Das in der Schriftenreihe Raumplanung erschienene "Projekthandbuch für Gemeinden" erklärt, wie ein Projekt vom Anfang bis zum Ende organisiert werden kann. Freilich sollte es der User nicht zu eng sehen:

Das Handbuch ist auch für zahlreiche Projekte in der Zivilgesellschaft oder in Unternehmen ein geeigneter Helfer.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!


 Stadtluft macht frei. ⇢ 

Donnerstag, 29. Juli 2021

[ #Kinder ] Kommunale Bewegungs(t)räume für Kinder


Kinder wachsen heute in einer Umwelt auf, in der die Möglichkeiten des Bewegens, Spielens und Sporttreibens räumlich und strukturell stark eingeschränkt sind. 

Kinder und Jugendliche nehmen diese vorgegebenen Bedingungen jedoch nicht nur passiv hin, sondern gestalteten sie kreativ. Eine kinderfreundliche Stadtplanung sollte diese Prozesse durch das Öffnen bzw. Bereitstellen von Freiräumen aktiv fördern, damit Kinder und Jugendliche ihre motorischen und sozialen Möglichkeiten entfalten können.

Stadtplanung. Die Handlungsmöglichkeiten im Sinne der Bewegungsförderung im Städtebau sind vielfältig: Die Wiederentdeckung "verwahrloster" Grünflächen und Parks und die Öffnung von Brachflächen für Zwischennutzungen sind Beispiele, ebenso wie die Durchführung von Bürgerentscheiden zur Nutzung von öffentlichen Freiflächen und die fußgänger- und fahrradfreundliche Umgestaltung von Stadtgebieten und Innenstädten. Durch eine bessere Durchmischung der Funktionen Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Erholung und Verkehr ergeben sich wiederum kürzere, zu Fuß zu bewältigende Wegstrecken und bewegungsfreundliche Lebensräume ("Walkability"), die sich auf die aktive Alltagsbewegung der Menschen auswirken. Diese Beispiele zeigen, in welcher Weise Stadtplanung präventiv auf Gesundheitsrisiken wirken kann, und Aufgabe der Stadtplanung muss es sein, Lebensverhältnisse zu verbessern.

Gesundheit. Für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung in Kommunen ist es deshalb erforderlich, auch die gebaute Umwelt einzubeziehen und die Zusammenhänge von Lebensverhältnissen und Gesundheit zu beleuchten. Neben der Verkehrsberuhigung und Ansätzen, die vermehrt Fußgänger und Fahrradfahrer "auf die Straße bringen", verbreiten sich auch sogenannte Outdoor-Fitnessgeräte, die Jung und Alt zur Bewegung einladen. Auch Gemeinschaftsgärten haben in den vergangenen Jahren in Städten an Popularität gewonnen. "Urban Gardening" findet nicht nur auf Hochhäusern in New York City, sondern auch in deutschen Städten Anhänger. Dabei lassen sich Bewegung im Freien und Wissen über Pflanzen, Gemüse- und Obstsorten miteinander verbinden. Insbesondere Kindern macht Gärtnern Spaß, bringt sie in Bewegung und sie lernen dabei, wie Karotten, Kartoffeln, Äpfel und Himbeeren gesät, gepflegt und wann sie geerntet werden.


 Stadtluft macht frei. ⇢ 

Dienstag, 11. Juni 2019

[ #Energie ] Urbane Energiewende: Zukunftslabor Stadt


Es gibt keine Blaupause, nach der die urbane Energiewende funktioniert.

Die Anziehungskraft der Städte ist ungebrochen, ihr Anteil am weltweiten Energieverbrauch wächst rasant: Viele Metropolen machen sich auf die Suche nach Lösungen für eine nachhaltige Zukunft. Manchmal gerät aus dem Blick, dass die Metropolen auch enorme Chancen und Lösungsansätze bieten: gemeinsame Wärmekonzepte zwischen Gewerbe- und Wohngebieten, kompakte Quartiere, kurze Wege
.

Urbanes Modell. In der Stadt ist der Veränderungsdruck am größten.  Die Anziehungskraft der Städte ist ungebrochen, ihr Anteil am weltweiten Energieverbrauch wächst rasant: Viele Metropolen machen sich auf die Suche nach Lösungen für eine nachhaltige Zukunft.  Manchmal gerät aus dem Blick, dass die Metropolen auch enorme Chancen und Lösungsansätze bieten: gemeinsame Wärmekonzepte zwischen Gewerbe- und Wohngebieten, kompakte Quartiere, kurze Wege
. Für die Städte wird es zunehmend zum Standortfaktor, ob sie ihren knappen Raum als Parkplatz nutzen oder um die Lebensqualität zu verbessern.

Dena-Leitstudie Integrierte Energiewende. Die Diskussionen um den klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung fokussierten heute noch zu oft allein auf den Umbau der Stromversorgung. „Wir haben mit der dena-Leitstudie Integrierte Energiewende gezeigt, dass man die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität am besten zusammen denkt“, so Jugel. Diese drei Sektoren liegen räumlich nirgendwo so eng beieinander wie in der Stadt – gute Voraussetzungen für die Energiewende.

  Stadtluft macht frei. ⇢  

Freitag, 18. Januar 2019

[ #Stadtentwicklung ] Gemeinden im Klimawandel - Best Practice Beispiele


Die Folgen des Klimawandels zeigen sich auch in Österreich immer deutlicher. Temperaturextreme, Hitzewellen, Starkregen oder ausbleibender Schnee sorgen immer wieder für Schlagzeilen und stellen die Kommunen vor neue Herausforderungen.

Zusätzlich zu den unverzichtbaren Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen braucht es auch Maßnahmen zur Anpassung an die bereits heute spürbaren und zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels. Anpassung an den Klimawandel bedeutet, mit geeigneten Maßnahmen auf die
Klimaänderungen – auch vorausschauend – zu reagieren, um Schäden zu vermeiden und sich ergebende Chancen zu nutzen.

Gemeinden sind für viele Bereiche zuständig, die von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Dazu zählen z.B. das Bauwesen, die örtliche Raumplanung, die Wasserver- und -entsorgung, der Katastrophenschutz oder die Errichtung und Erhaltung der Gemeindestraßen.

Anpassung an den Klimawandel. Aufgrund dieser umfangreichen Kompetenzen und nicht zuletzt aufgrund ihrer Bürgerinnen- und Bürgernähe nehmen Gemeinden eine wesentliche Rolle bei der Anpassung an den Klimawandel ein.

Wie aber kann Anpassung auf lokaler Ebene konkret ausschauen? Um auf die regional unterschiedlich ausgeprägten Auswirkungen reagieren zu können, braucht es maßgeschneiderte lokale Lösungsansätze. Dazu gibt es eine Reihe an Praxisbeispielen, die zeigen, wie unterschiedlich und vielfältig Anpassung aussehen und erfolgreich umgesetzt werden kann.

Good Practice. Die Good Practice Broschüre wurde vom Ministerium für ein lebenswertes Österreich und den Klimaschutz-Koordinierungsstellen der Bundesländer in Auftrag gegeben und finanziert.

Sie stellt elf gelungene Praxisbeispiele aus ganz Österreich vor. Sie betreffen verschiedenste Aufgabenbereiche von Gemeinden und zeigen unterschiedliche Wege, wie auf den Klimawandel reagiert werden kann. Sie sollen anderen Gemeinden Ideen bieten
und sie dazu motivieren, sich vorausschauend mit den Folgen des Klimawandels zu befassen.

 Stadtluft macht frei. ⇢
Lohnt sich ein Download? Ein kurzer Blick auf den Inhalt sagt mehr: 

INHALT
3 EINLEITUNG
5 GEMEINDEN IM KLIMAWANDEL
6 ERFOLGSFAKTOREN
8 DIGITALE LÖSCHWASSERPLÄNE FREISTADT RUST AM NEUSIEDLERSEE
10 SICHERUNG DER TRINKWASSERVERSORGUNG WOLFSBERG
12 NATURNAHE OBERFLÄCHENENTWÄSSERUNG MISTELBACH
14 ÖKOSTRASSE OBER-GRAFENDORF
16 ANREIZE FÜR DEN RÜCKHALT VON REGENWASSER ALBERNDORF IN DER RIEDMARK
18 BERGSTEIGERDORF GRÜNAU IM ALMTAL
20 NACHHALTIGE UND ZUKUNFTSWEISENDE WOHNBAUTEN ZELL AM SEE
22 EROSION VERMEIDEN MIT STREIFENFRÄSSAAT - NEUE STADT FELDBACH
24 INSTANDHALTUNG SCHUTZWALD THURN
26 VOLKSSCHULE LAUTERACH LAUTERACH
28 BEWUSSTSEINSBILDUNG FÜR HOCHWASSERUND KATASTROPHENSCHUTZ - LUSTENAU
30 NÜTZLICHE RATGEBER FÜR GEMEINDEN

Donnerstag, 17. Januar 2019

[ #Planung ] Österreichischer Leitfaden Außenbeleuchtungen


Licht, das mehr nützt als stört. 

Dieser Leitfaden ist eine bundesländerübergreifende Hilfestellung für die Planung einer umweltfreundlichen Außenbeleuchtung. Er liefert umfassende Informationen zu Auswirkungen von Kunstlicht im Außenraum und bringt Vorschläge für eine sowohl effiziente als auch menschen- und umweltfreundliche Beleuchtung.

Lange stand die künstliche Beleuchtung unter dem Motto „mehr Licht“: mehr Licht auf Straßen und Plätzen, mehr Licht auf Fassaden, mehr Lichtwerbung, hellere Innenraumbeleuchtung, Ausweitung der Sportstättenbeleuchtung und so weiter. Vordergründig erhöht dieses „Mehr an Licht“ das Wohlbefinden und vermittelt ein Gefühl – mitunter aber auch nur eine
Illusion – von „mehr an Sicherheit“.

In den letzten Jahrzehnten wurde esimmer klarer: Es gibt auch „zu viel des Guten“, also ein Übermaß an künstlichem Licht. Die Lebensbedingungen vieler Tiere und Pflanzen haben sich dadurch verändert. Auch der Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen ist aus dem Lot geraten, was zahlreiche Gesundheitsstörungen zur Folge hat. Verkehrsteilnehmer werden geblendet und abgelenkt. Energie wird ungenützt in die Atmosphäre geschickt und der Sternenhimmel ist nur noch in entlegenen Gebieten zu bewundern.

 Stadtluft macht frei. ⇢