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Dienstag, 30. August 2022

[ #Frauen ] Hildegard von Bingen - eine widerständige Frau?

 

Hildegard von Bingen gehört zu den bekanntesten Gestalten des Mittelalters. Besonders die Assoziation der Nonne mit einer ganzheitlich-spirituellen Lebensweise übt heute eine starke Faszination aus. Auch in der Wissenschaft beschäftigt man sich in letzter Zeit intensiver mit der komplexen Gedankenwelt Hildegards.

Wie nur wenige Personen der mittelalterlichen Geschichte ist Hildegard von Bingen noch heute gegenwärtig.  Auch außerhalb von Forschung und Lehre befassen sich viele Menschen mit der prominentesten Nonne des 12. Jahrhunderts.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

 Stadtluft macht frei. ⇢ 

Donnerstag, 17. Januar 2019

[ #Demokratie ] Das Politik-Märchen vom Reißverschluss

Warum sich der Gender Gap durch den Reißverschluss nicht schließen lässt. Eine Analyse der Repräsentation von Frauen im österreichischen Nationalrat.

Die Politikwissenschaftlerinnen Sarah C. Dingler und Corinna Kröber haben sich mit der Frage beschäftigt, warum trotz Reißverschluss-Prinzip bei der Parteilistenerstellung für Nationalratswahlen der Frauenanteil im österreichischen Nationalrat bei gut einem Drittel stagniert.

Die Ursachen für die Unterrepräsentation von Frauen im Nationalrat verorten die Autorinnen auf verschiedenen Ebenen: Zwar haben Frauen häufig niedrigere politische Ambitionen und damit auch weniger lokalpolitische Erfahrung als Männer, doch gibt es auch strukturelle Probleme, die Frauen vom Nationalrat fernhalten. Dazu gehört die Tendenz, erste Listenplätze an Männer zu vergeben – in Kombination mit der für Österreich typischen kleinen Wahlkreisgröße, wo meist nur ein Mandat zu vergeben ist, bedeutet das, dass auch bei einem Reißverschlusssystem bei der Listenerstellung vor allem Männer das Mandat erhalten.

Die beiden Autorinnen plädieren daher für Quotenregelungen, aber auch für Maßnahmen, die das lokalpolitische Engagement von Frauen stärken soll – etwa durch Mentoringprogramme. Denn eine bessere Repräsentation von Frauen verbessert letztendlich auch die Demokratiequalität.

Corinna Kröber. Corinna Kröber ist seit Februar 2018 Postdoktorandin am Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft an der Leuphana Universität in Lüneburg. Ihr Doktorat hat sie an der Universität Salzburg absolviert. In ihrer Forschung interessiert sie sich insbesondere für Probleme der Repräsentation von Frauen und ethnischen Minderheiten. Außerdem untersucht sie den Zusammenhang zwischen Karriereprofilen und politischer Performanz von Premierminister*innen. Die Forschungsbeiträge von Corinna Kröber wurden in international begutachteten Zeitschriften wie dem Journal of European Public Policy, dem European Journal of Political Reserach, Representation und Comparative European Politics veröffentlicht.

Sarah C. Dingler. Sarah C. Dingler ist seit März 2015 Doktorandin der Vergleichenden Politikwissenschaft an der Universität Salzburg. Ihre Forschung beschäftigt sich mit der Analyse politischer Institutionen und den Auswirkungen von Wahlsystemen sowie mit der politischen Repräsentation von Frauen. In ihrer Doktorarbeit untersucht sie wie sich die Rekrutierungsmechanismen politischer Parteien auf die Repräsentation von Frauen in nationalen Parlamenten auswirken. Ihre Arbeiten sind in international begutachteten Zeitschriften erschienen (z.B. European Public Policy, Electoral Studies sowie Elections, Public Opinions and Parties).

Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ). Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ) geht auf eine von dem Zukunftsforscher und Journalisten Robert Jungk 1985 gegründete Stiftung (Robert-Jungk-Stiftung) zurück und ist eine staatlich anerkannte gemeinnützige Einrichtung, die sich in der österreichischen Landeshauptstadt Salzburg befindet. Das Institut ist Mitglied im Dachverband Salzburger Kulturstätten und wurde für ihre Bildungsarbeit unter anderem mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Bildungseinrichtungen ausgezeichnet.

 Stadtluft macht frei. ⇢

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Inhaltsverzeichnis
Einleitung 4
Bestandsaufnahme: Frauen im österr. Parlament  5
Erwünschte Nebenwirkungen:
Effekte verstärkter Präsenz von Frauen in Parlamenten  9
Die Interessen aller Bürger*innen vertreten 9
Frauen in der Regierung repräsentieren 12
Demokratiequalität steigern 14
Ursachen der Unterrepräsentation von Frauen im Nationalrat  16
Niedrige politische Ambitionen16
Geringe lokale Erfahrung16
Wenig Erfolg versprechende Listenplätze 18
Geringer Frauenanteil unter Neugewählten 22
Kleine Wahlkreisgröße 23
Maßnahmen: Die gläserne Decke durchbrechen  25
Dem Wahlsystem angemessene Quotenregelungen 25
Lokales Engagement von Frauen steigern 27
Mentoringprogramme 28
Fazit 29
Quellenangaben 30

Dienstag, 11. April 2017

[ #Frauen ] Kommunalpolitik ist auch Frauenpolitik!

Frauenpolitik sorgt für Chancengleichheit, Offenheit und Toleranz und sie sorgt für ein Miteinander. Oder um es in den Worten von Hannah Arendt zu sagen: „Der Sinn von Politik ist Freiheit.“ Frauenpolitik bedeutet in diesem Sinne, dass Frauen frei und selbstbestimmt – das heißt auch nicht ökonomisch abhängig – leben können müssen.

Dieses Miteinander ist der Kitt, der Gemeinschaften stark macht und zusammenhält. In den Städten und Gemeinden wird dieser Kitt einer gerechten, ausgewogenen Gesellschaft dringend gebraucht.
Viele Anstrengungen sind daher in den letzten Jahren unternommen worden, um gerade auf der kommunalen Ebene dieses Ziel zu erreichen.

Eines der wichtigsten Ziele ist nach wie vor „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Zahlreiche Aktionen der städtischen Frauenreferate zum Equal Pay Day und seit einigen Jahren auch zum Equal Pension Day zeugen davon, dass hier noch einiges an Weg vor uns liegt.

Städtebund. Die Schriftenreihe des Österreichischen Städtebundes ist eine Sammlung wissenschaftlicher Publikationen, die von externen ExpertInnen zu unterschiedlichen Fachthemen verfasst werden. Die Themen reichen hierbei von E-Government bis zur Daseinsvorsorge. Die zuletzt erschienene Ausgabe 12/2016 des Stadtdialogs befasst sich mit einer nicht zu unterschätzenden Aufgabe: "Frauen und Gleichstellung in Städten und Gemeinden".

 Stadtluft macht frei. ⇢  

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VORWORT
Sandra Frauenberger
Gleichberechtigung auf allen Ebenen 5
Michael Häupl, Thomas Weninger
Kommunalpolitik ist auch Frauenpolitik 6
ARBEIT
Gerlinde Hauer, Sybille Pirklbauer
Equal Pay Day: „Gratisarbeit“ ab Anfang Oktober 7
Christina Aigner
Equal Pay Day – Öffentlichkeitsarbeit der städtischen Frauenbüros 11
Jutta Reisinger
Linzer Pilotprojekt: Berufswahl abseits von Geschlechterklischees 18
ÖFFENTLICHER RAUM
Alexandra Schmidt
„Sex sells“ nicht mehr 20
Eva Kail
Wien: Stadt Fair Teilen im Sinne der Frauen 22
Martina Eigelsreiter
St. Pöltner Frauenstadtrundgang – Orte der Erinnerung 26
GEWALT GEGEN FRAUEN
Alexandra Schmidt
Vergewaltigung verurteilen – ein NEIN genügt 29
Marie-Theres Grillitsch
Pilotprojekt beim Villacher Kirchtag: Anlaufstelle für bedrängte Frauen 32
FLUCHT
Gabriella Burkhart
Auf Frauen zugehen 34
Marion Gebhart
Gemeinnützige Beschäftigung von AsylwerberInnen – ein Erfahrungsbericht 37
KOMMUNALE POLITIK
Martina Eigelsreiter
Der lange Weg zur Bürgermeisterin – Frauen in der (Lokal-)Politik 39
Michaela Schatz
Gender Budgeting in Wien 41
VERNETZUNG
Claudia Altmann-Pospischek
Erfolgsprojekt: Wiener Neustädter Frauentreff 46
Lisa Gensluckner
Gemeinsam statt einsam?! Ein Netzwerk für Frauen in Innsbruck 48
Lucia Schnabl
Online-Informationsoffensive für Mädchen und Frauen 50
GESCHICHTE
Meike Lauggas
Seit wann arbeiten Frauen? 52
Lucia Schnabl
Frauen ins Rathaus 55
BURSCHEN UND MÄNNER
Philipp Leeb
Sah ein Knab ein Röslein stehen 57
Dominik Sandner
Männer im Gender Mainstreaming – mehr als Beobachter!? 60
INTERNATIONAL
Jamie Just
RGRE und EU – Gleichstellung auf europäischer Ebene 62
Daphne Springhorn
Feministische Außenpolitik – Schwedens Werkzeug für eine bessere Welt 65

Sonntag, 8. März 2015

[ #Frauentag ] Wussten Sie, dass eine große Dornbirnerin fast vergessen ist?


Wussten Sie, dass ...
... auf dem Friedhof Dornbirn Markt eine legendäre und weltbekannte Dornbirnerin beerdigt ist?

Es gibt Tage, da man sich bedeutender Frauen erinnert. Meist nur für einen Tag. So etwa am Weltfrauentag. Aber auch Dornbirn hat eine berühmte, mutige aber doch wohl weitgehend vergessene Frau: Margret Dünser.

Auf dem Dornbirner Friedhof Markt ruht eine besondere Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. Wenn man derweil einmal eine Vorarlberger Frauengeschichte schreibt, dann wird Margret Dünser (geb. 27.7.1926 in Dornbirn; gest. 5.6.1980 in Basel) vielleicht eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Schade, dass diese Dornbirnerin nicht einmal im Dornbirn Lexikon genannt ist.

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[ #Frauen ] Wussten Sie, dass Dornbirns Frauen skandallös wenig verdienen?


Wussten Sie, dass ... 
... eine Wienerin im Durchschnitt einen Kleinwagen mehr als eine Vorarlbergerin verdient? Jedes Jahr!
So verdient eine Frau in Wien bei Vollzeitbeschäftigung über 8000 Euro im Jahr mehr als eine Vorarlbergerin. Und in Wien ist der Einkommensunterschied, wenn man alle Einkommensbezieher zusammenrechnet, also auch Teilzeitbeschäftigte, mit 36,6 Prozent "Überzahlung der Männer" immer noch geringer als in Vorarlberg bei den Vollzeitbeschäftigten allein. Ein vollzeitbeschäftigter Vorarlberger Mann verdient im Bezirk Dornbirn um 44,2 Prozent mehr Geld, das sind im Jahr fast 15.000 Euro - als seine vollbeschäftigte und meist doppelbelastete Frau nach Hause bringt.

Die Stadt Dornbirn. Die Statistik Österreichs Städte in Zahlen weist für 11.548 Männer Bruttobezüge von 432.680.000 Euro aus. Das sind pro Mann 37.468 Euro durchschnittlich im Jahr. Bei den 10.748 beschäftigten Dornbirner Frauen beläuft sich das gesamte Jahreseinkommen auf 228.182 Euro.Die Statistik sagt leider nichts über die Beschäftigungsdauer aus. Wie auch immer: Die Dornbirner Männer bringen 76,4 % mehr Geld nach Hause als die Frauen.

Wer da was ändern will, der muss bei der Kinderbetreuung ansetzen. Aber das scheint kaum jemanden in der Stadtverwaltung zu interessieren. Im September solllen nach Beschluss durch ÖVP und Grüne (!!!) die Kindergartentarife weiter steigen. Dort macht man lieber Kindergartenbilder mit der Bürgermeisterin als Kindergärten und Schulen frauen- und familienfreundlich zu machen. 
Arabische Verhältnisse. Damit liegt Vorarlberg bei der Schlechterbehandlung der Frauen im internationalen Vergleich so etwa gleichauf mit den arabischen Staaten. Aber hoppla, auch das stimmt nicht ganz: Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen sind selbst in der Türkei kleiner!

Stadtluft macht frei. ⇢      


[ #Familie ] Wussten Sie, dass die Kinderbetreuung in Dornbirn noch teurer wird?

Wussten Sie, ... dass die Kinderbetreuung in Dornbirn noch teurer wird? 

ÖVP und Grüne als Preistreiber? Die Dornbirner Sozialdemokraten wollen demgegenüber, dass die Kinderbetreuung muss bis zum 6. Lebensjahr kostenfrei ist.

Eine Alleinerzieherin mit einem Nettogehalt von 1250 Euro monatlich bezahlt in Dornbirns Kindergärten für eine ganztägige Betreuung im Monat 242 Euro. Dornbirn ist damit nach Rankweil und Wolfurt die teuerste Gemeinde in Vorarlberg. Hörbranz betreut das Kind um ganze 108 Euro bei gleichem Angebot. Wer – wie viele Familien – nicht über ein privates Netzwerk verfügt, muss in Dornbirn also viel Geld auf den Tisch legen, um Beruf und Familie vereinbaren zu können. Familienfreundlichkeit heißt hingegen für das Team um Stadtrat Gebhard Greber (SPÖ) dafür zu sorgen, dass den Familien monatlich mehr Geld in der Tasche bleibt.



Schwarzgrüne Koalition gegen Kinder und Eltern. Vor kurzem haben ÖVP und Grüne zudem im Stadtrat beschlossen, die jetzt schon sehr hohen Kindergartentarife ab September 2015 weiter zu erhöhen. Die Erhöhung hat man wohlwissend erst  für die Zeit nach der Gemeindewahl fixiert. Dies ist eine Verhöhnung der Frauen, die nach der Babypause wieder in ihren Beruf einsteigen wollen oder einfach arbeiten gehen müssen. Aus diesem Grund haben die Dornbirner SPÖ-Mandatare die Erhöhung der jetzt schon eklatant hohen Elternbeiträge abgelehnt. Unverständlich ist für sie auch, dass die Grünen der Erhöhung zugestimmt haben. Denn die Erhöhung trifft vor allem einkommensschwache Familien und sehr viele Alleinerzieherinnen. Das wirkt gegen die sonst so oft herbeigeredete gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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Donnerstag, 12. Februar 2015

[ #Frauen ] Wussten Sie, dass ...


Wussten Sie, dass ...
... die Dornbirner Lehrerin Katharina Huber aus der Volksschule Oberdorf bereits 1897 das Wahlrecht für sich beanspruchen wollte? 

Frauenwahlrecht. Wobei Frauenwahlrecht nicht ganz korrekt in diesem Zusammenhang ist: Katharina Huber - hätte man ihrem Antrag entsprochen, wäre zwar "wahlberechtigt" gewesen, aber ins Wahllokal hätte sie trotzdem keinen Zutritt gehabt. Sie hätte einen Mann bevollmächtigen müssen, damit der ihr Wahlrecht ausübt.


Allgemeines gleiches Wahlrecht. Die Sozialdemokratische Partei war die erste Partei Österreichs, welche das allgemeine und gleiche Wahlrecht ohne Unterschied des Geschlechts in ihr Programm aufnahm. Eine Pionierin im Kampf ums Frauenwahlrecht war auf Seiten der sozialdemokratische Partei die legendäre Adelheid Popp.

Mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts entschieden ab 1919 die Frauen die Wahlen. Nun hatten sie auch das passive Wahlrecht. Allerdings zogen die ersten Frauen in den Vorarlberger Landtag erst 40 Jahre später, im Jahre 1959 ein.

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Sonntag, 4. Januar 2015

[ #Frauen ] Wussten Sie, dass ...

Wussten Sie, dass ...
... die Dornbirnerin Dr.in Lieselotte Wohlgenannt  eine international anerkannte Pionierin des bedingungslosen Grundeinkommens ist?
Ein zentrales Thema von Frau Dr. Lieselotte Wohlgenannt war und ist die Auseinandersetzung um das Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens, wie sie es in den Publikationen „Grundeinkommen ohne Arbeit“ (1985) und „Den öko-sozialen Umbau beginnen: Grundeinkommen“ (1990, beide gemeinsam mit Herwig Büchele) vorgestellt wurde.

Sie war deshalb auch beteiligt an der Gründung des Netzwerkes „Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt“ und vertrat dasÖsterreichische Grundeinkommensnetzwerk bei den europäischen und internationalen Kongressen von BIEN (Basic Income Earth Network), in Wien 2005, der wesentlich von der ksoe mitgestaltet wurde, sowie u.a. in Louvainla-Neuve (Belgien), London, Berlin und Genf.

Mit ihrem Vortrag „Freedom to do/In Freiheit tätig sein“ konnte sie ihr Konzept 2007 bei einer Enquete im Europäischen Parlament zur Diskussion stellen.

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Dienstag, 16. Dezember 2014

[ #Frauen ] Wussten Sie, dass ...

Wussten Sie, dass ...
... der klassische runde Bistrotisch in unseren Kaffehäusern eine gebürtige Dornbirnerin entworfen hat?
Starke Frau. Herta-Maria Witzemann wurde am 10. Dezember 1918 in Dornbirn als Tochter von Johann (11.12.1879) und Klara Witzemann (geb. Rhomberg, 12.8.1884) geboren. Sie avancierte zur Stareinrichterin. Bereits 1948 arbeitete sie selbstständig. Ab 1952 war sie Professorin für Möbelbau und wurde in den 1950er Jahren zu einer viel beachteten Persönlichkeit über Deutschlands Grenzen hinaus. 1957 erhielt sie eine Silbermedaille auf der Triennale in Mailand, damals die wichtigste internationale Designschau. Der von ihr entworfene runde Bistrotisch, der bis heute in Produktion ist und den wir alle aus vielerlei Kaffeehäusern kennen wirkt heute geradezu klassisch.


Kanzlerbungalow. Die Innenarchitektin richtete dem deutschen Bundeskanzler Erhard seinen Kanzlerbungalow ein und leitete 1967 den Umbau. Auch dem saudiarabischen König verschönerte sie seinen Palast. Zu ihren Werken gehören die Raumgestaltung der Rathäuser in Reutlingen, Pforzheim, Gerlingen, Bietigheim, Dürrheim und St. Georgen, die Rundfunk- und Fernsehstudios für den Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart, die Kurhäuser der Bäder Krozingen, Dürrheim und Buchau, etliche Verwaltungsgebäude, das Spielkasino und Kurhaus Baden-Baden, das Wilhelmspalais, das Neue Schloss und der Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart, die Restaurants des Stuttgarter und Mannheimer Fernsehturms, ...

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Mittwoch, 3. Dezember 2014

[ #Löhne ] Wussten Sie, dass ...

Wussten Sie, dass ...
... die aktuelle Lohnsteuerstatistik der Statistik Austria neuerlich eine Verschlechterung der Vorarlberger Frauenlöhne im Verhältnis zu den Männerlöhnen zeigt. 

Eine Frau in Wien verdient jedes Jahr einen Kleinwagen mehr als eine Frau in Vorarlberg. 

Man mag eine Verschlechterung der Unterbezahlung der Frauen von 0,1 Prozent für vernachlässigenswert erachten. Im Kontext gesehen ist es aber nicht nur eine weit stärkere Verschlechterung, sondern ein buchstäblicher Skandal, wenn sich die Schere zwischen Frauen- und Männereinkommen weiter öffnet! Einmal ist der Unterschied zwischen Männer und Frauenlöhnen in zu ungunsten der Frauen in Vorarlberg ohnedies immer am höchsten, sodass eigentlich Aufholen und nicht Verschlechterung angesagt wäre. Im Übrigen sind die Vorarlberger Zahlen die schlechtesten in Europa. Wären diese für Gesamtösterreich übertragbar, wären wir in der EU an letzter Stelle.

Stadtluft macht frei. ⇢