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Sonntag, 18. Juni 2017

[ #kern-themen ] Christian Kern - Ein politisches Porträt

Wie er tickt, was er will, wie er regiert 

Als Christian Kern zum Bundeskanzler aufstieg, ging ein Ruck durch das Land. Wer ist der neue Kanzler und SPÖ-Vorsitzende? Welche Pläne hat er, und kann er sie realisieren? Der Autor Robert Misik hatte seit den ersten Tagen von Kerns Kanzlerschaft einzigartige Einblicke hinter die Kulissen und führte viele Gespräche mit dem Kanzler, seinem Team und seinen Weggefährten. Das politische Porträt aus der Nähe beschäftigt sich mit den Fragen: Wie tickt Kern, was treibt ihn an? Kann er die Sozialdemokratie modernisieren? Wie will er das Land vorwärtsbringen?
Ein spannendes Buch über die Person Christian Kern und seinen politischen Werdegang.

 Stadtluft macht frei.




Dienstag, 13. Juni 2017

[ #Zivilgesellschaft ] Robert Misik: Das-geht-nicht-ismus" ist die schrecklichste Ideologie der Gegenwart

Lesestoff und Hoffnungsmaterial für kommende und aktuelle Wahlbewegungen.

Robert Miskik auf Facebook: "Die SPÖ eiert herum. Man fragt sich: wann werden endlich klare politische Positionen bezogen. Wann wird endlich an einem Strang gezogen. Es nützt ja nichts, wenn man darüber hinwegschweigt: ein paar Dilettanten machen seit Monaten nichts anderes als das was man in der Marketingsprache massive Markenbeschädigung nennt. Kurzum: Mit dem Kern, wie er im vergangenen Sommer dastand, hätte man den notwendigen Kampf mit Schwung und Freude führen können. Aber heute, nach Monaten der Markenbeschädigung, ist das eine kleine Prise schwieriger. ... "

Robert Miskik auf derStandard.at: "70 Prozent der Wählerinnen und Wähler unter 25 haben für die Labour Party gestimmt, Jeremy Corbyn gelang eine Aufholjagd, die niemand für möglich gehalten hätte. Und möglich gemacht haben es Heerscharen junger Leute, die sich nicht mehr die Zukunft stehlen lassen wollen. ..."


 Stadtluft macht frei. ⇢ 

Montag, 12. Juni 2017

[ #Wussten Sie ? ] Millionenpublikum für Kern

Wenig Geld, aber viel Liebe: Wie stark seine Erfahrungen in Kindheit und Jugend Christian Kern geprägt haben, erzählt er in einem sehr persönlichen Video.

Im Video erzählt Christian Kern über seine Zeit in Simmering, über seine Familie, seine Schulzeit und seinen Traum vom Profifußball.

Und darüber, dass er sehr früh gelernt hat, wie wichtig es ist, dass alle Menschen die gleichen Chancen auf ein gutes Leben haben. Wie bedeutend es ist, Verantwortung zu übernehmen. Worauf es Christian Kern ankommt: Niemanden im Stich zu lassen und für andere da zu sein. Denn miteinander kommen wir einfach weiter. Viele Menschen in Österreich teilen ähnliche Erinnerungen wie Christian Kern – und viele stehen heute vor denselben Herausforderungen, vor denen er und seine Familie damals gestanden sind.

Das sieht man auch daran, dass die persönlichen Einblicke in Kerns Kindheit sehr gern angeschaut werden: In den ersten drei Stunden nach Veröffentlichung haben das Video schon weit mehr als 100.000 Menschen aufgerufen! Die erste Million wird es wohl noch diesen Monat erreichen.

 Stadtluft macht frei. ⇢ 




Sonntag, 11. Juni 2017

[ #Startup ] ALLMENDA und TALENTE wollen ein "Fachl" in Dornbirn eröffnen

S´Fachl gibt es auch schon in  Städten wie Wien, Graz oder Salzburg. Nun soll es auch in Dornbirn dieses Angebot geben.
  • Du produziert tolle Lebens- und Genussmittel und möchtest gerne mehr verkaufen?
  • Du produzierst kreatives, künstlerisches und Kunsthandwerk und möchtest gerne in Dornbirn und anderso mehr verkaufen?
  • Du hast den Eindruck dich und deine Produkte kennen zu wenige?
ALLMENDA und TALENTE haben eine lange Tradition für popup Geschäfte und Kunsthandwerksmärkte. Sie wollen per 1.10.2017 in der Dornbirner Innenstadt ein ganzjähriges Fach(l)geschäft für viele kleine und kleinste ProduzentInnen eröffnen. Bis zu 300 AusstellerInnen sollen ihre selbstgefertigten Dinge anbieten können.

Von Apfelmus, Bilder, Filzpatschen, Himbeergeist, bis Kindermode, Kerzen, Keramik, Radtaschen, Schmuck, Wein und Ziegenkäse werden die besten Stücke aus Vorarlberg und anderen Regionen angeboten.

Das ist eine ideale Ergänzung zum Wochenmarkt und den anderen Geschäften in Dornbirn. Wir bieten den KLEINSTEN und auch den nicht mehr ganz kleinen nicht nur ein Schaufenster, sondern auch einen aktiven Verkaufsplatz.

Auf der Onlineplattform haben alle AusstellerInnen einen aktuellen Überblick über ihre verkauften Produkte.

Mitmachen können alle, die ihre Waren und auch Dienstleistungen anbieten wollen und das Konzept mit uns umsetzen. Wir suchen bis Mitte Juli 2017 nun zahlreiche interessierte, die das Geschäft mit uns eröffnen. Diese sind von Beginn an im Geschäft präsent.

 Stadtluft macht frei. ⇢ 

[ #FreeBook ] Der Plan A

A wie Anfang. A wie Anpacken. A wie Austria.

Warum braucht es überhaupt den Plan A? Es gibt doch Parteiprogramme und Koalitionsübereinkommen. Es gibt aber auch immer wieder neue Fragen, die sich stellen – und Themen, die weit über die Dauer einer Koalitionsvereinbarung hinausgehen.

Es geht jetzt darum, unser Österreich neu zu denken – mit einem konkreten, langfristigen Maßnahmenprogramm, das es uns ermöglicht, die einzelnen Baustellen, die wir noch haben, anzupacken. Von Arbeit und Sozialem über Bildung und Zusammenleben bis hin zu Fragen der gerechten Verteilung.



Der Plan A, der aus hunderten Gesprächen mit Österreicherinnen und Österreichern entstanden ist, wurde in einem 150-seitigen Magazin zusammengetragen.

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[ #Geschichte ] Stadtluft macht frei!


Für viele Leibeigene waren die Städte, seit der zweiten Hälfte des 12. Jhs. die Stätten ihrer Sehnsucht.

Erst hier schienen Freiheit, Unabhängigkeit und Glück für alle Menschen möglich zu sein. So flüchteten viele unfreie Bauern in die Städte. Wenn sie nicht „binnen Jahr und Tag“ von ihrem "Eigentümer" zurückgefordert wurden, waren sie "frei". Auch wenn diese Zuwanderer meist noch nicht dieselben Rechte hatten, immerhin waren sie keine Leibeigenen mehr!

Die Stadt entwickelte sich historisch zur Emanzipation der Bürger vom Feudalismus und schon seit der griechischen Polis war sie ein Transmissionsriemen für die Demokratie, die Selbstverwaltung durch die Bürger.

Mit dem Wachstum der Städte und ihrer Märkte boten sie der Landbevölkerung mehr Freiheiten und mehr kulturelle und wirtschaftliche Möglichkeiten. Auch heute unterscheidet sich eine Stadt vom Land durch hohe soziale Differenzierungen und damit verbundenen vielfältigen wirtschaftlichen, kulturellen und institutionellen Angeboten. Der Zuzug in die Stadt hält weltweit an. Heute leben bereits mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten.

Stadtrecht in Österreich. 201 Gemeinden in Österreich sind Stadtgemeinden, haben also das Stadtrecht. Das Stadtrecht ist ursprünglich das kaiserliche oder landesherrliche Vorrecht, wodurch ein Dorf oder eine vorstädtische Siedlung zur Stadt erhoben wurde. Das Stadtrecht war kein einheitliches „Stadtgesetz“, sondern bestand aus mehreren Privilegien und Einzelrechten, wovon meist das Marktrecht das älteste ist. Heute wird das älteste Stadtrecht, je nach historischem Bezug, von mehreren Städten beansprucht (Enns, St. Pölten, Wien, …). Seit dem Jahr 2000 wurde in Österreich an 19 Städte das Stadtrecht verleihen, als jüngste Stadt ist Pressbaum zu nennen, die das Stadtrecht am 20. November 2012 verliehen bekam. Heute sind alle Gemeinden, ob große Städte, 
Manche Städte berufen sich auf spezielle Stadtrechte, so zum Beispiel Scheibbs, das sich auf altes Stadtrecht beruft und sich Titularstadt (sonst nur in Deutschland zu finden, altes Recht des Hl. Römischen Reichs) nennt. Die Statutarstadt Rust beruft sich als Freistadt auf Königlich Österreichs Städte in Zahlen 9Einführung Ungarisches Stadtrecht. 7 historische Orte mit Stadtrecht wurden mittlerweile eingemeindet und führen nicht mehr den Titel Stadt, darunter z. B. Liesing, das in Wien eingemeindet wurde, Urfahr, das in Linz oder auch Donawitz, das in Leoben eingemeindet wurde. 
Marktgemeinden oder kleine Landgemeinden (Ortsgemeinden), in rechtlicher Hinsicht gleichgestellt, die Bezeichnungen „Marktgemeinde“ und „Stadtgemeinde“ sind bloße Titel ohne rechtlichen Inhalt; eine gehobene Stellung nehmen nur Städte mit eigenem Statut ein. Während früher meist historische Gründe dafür bestimmend waren, ob eine Stadt eigenes Statut erhielt, sieht das Gemeinderecht von 1962 vor, dass alle Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern diesen Rang erhalten können.
Statuarstadt. Von den 201 österreichischen Städten sind 15 Statutarstädte (Städte mit eigenem Statut), nämlich Eisenstadt, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Krems, Linz, Rust, Salzburg, St. Pölten, Steyr, Villach, Waidhofen/Ybbs, Wels, Wien, Wiener Neustadt, wobei alle Landeshauptstädte außer Bregenz Statutarstädte sind. Dornbirn ist Österreichs gößte Stadt die nicht Statuarstadt ist.
Die Städte mit eigenem Statut weisen rechtliche Besonderheiten auf. Dies sind sowohl das eigene Stadtrecht (Statut) als Sonderorganisationsgesetz, in dem der Landesgesetzgeber der Stadt eine maßgeschneiderte Verfassung verleihen kann, als auch zusätzliche Organe wie der Magistrat und eine gänzlich andere Zuständigkeitsordnung. Für Städte mit eigenem Statut ist kraft Verfassung keine Bezirkshauptmannschaft zuständig, sondern die Bürgermeisterin bzw. der Bürgermeister ist mit der Besorgung bestimmter Bezirksverwaltungsaufgaben im übertragenen Wirkungsbereich betraut. Die Bürgermeisterin bzw. der Bürgermeister ist daher – wie die Bezirkshauptfrau bzw. der Bezirkshauptmann – etwa für die Bewilligung von Betriebsanlagen und die Durchführung bestimmter Verwaltungsstrafverfahren zuständig.

13. März 1368: Hans Diem von Dornbirn, Ammann des Herrn Rudolf von Ems, stellt diesem seinem Herrn einen beeideten Revers aus, dass er und seine Erben sich demselben niemals widerrrechtlich entziehen und nie flüchtig werden wollen, bei Verlust von Leib und Gut
Verleihung des Stadtwappens
Urbanes Dornbirn. Auch Dornbirn ist eine Stadt mit viel Zuzug. Dornbirn war ursprünglich eine in erster Linie bäuerlich-landwirtschaftlich ausgerichtete Gemeinde, die aus den vier Dörfern („Viertel“) Niederdorf (Markt) und Oberdorf, Hatlerdorf sowie Stiglingen (Haselstauden) bestand. Dornbirn ist also nicht wie etwa Feldkirch aus ehemals eigenständigen Dörfern zusammengewachsen, sondern war immer eine einzige Gemeinde, deren Siedlungsgebiete allerdings sehr zerstreut waren und mit den heutigen Bezirken 1 bis 4 aus vier nicht zusammenhängenden Teilen bestanden. Diese „Viertel“ hießen damals noch Niederdorf, Hatlerdorf, Oberdorf und Stiglingen.

Erst 1902 - nach der Stadterhebung - wurden diese vier Bezirke offiziell mit ihren heutigen Namen (Niederdorf wurde zum Bezirk Markt, aus Stiglingen wurde Haselstauden) zu Stadtbezirken erklärt.  Das Walserdorf  Ebnit, das ehemals eine eigenständige Gemeinde war ,wurde1932 aufgrund finanzieller Probleme eingemeindet. Die Bergparzellen Knie, Burg, Ruschen, Heilgereuthe, Kalben, Fluh und Hohlen gehören zum Bezirk Haselstauden, das Gütle, Watzenegg, Klotzen, Staufenhof, Eulental, Romberg, Bantling, Unterries, Häfenberg, Schwendebach, Schauner, Stüben, Oberfallenberg, Unterfallenberg, Heilenberg, Palmern und Fallenberg zum Bezirk Oberdorf. 1994 wurden auch Rohrbach und Schoren zu eigenen Stadtbezirken erklärt.

Ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert entwickelte sich die Gemeinde zum Zentrum der Textilindustrie Vorarlbergs. Die Firmen Herburger & Rhomberg (gegründet 1795), Franz Martin Rhomberg (1832), Franz Martin Hämmerle (1836) und I. M. Fußenegger bestimmten – neben anderen – die Entwicklung Dornbirns.

Seit dem "Loskauf von Ems" - dem Erwerb aller ehemals Hohenemser Besitzungen in Dornbirn durch die Gemeinde im Jahre 1771, wuchs Dornbirn von 4.037 Einwohner bis zur Stadterhebung 1901 auf rund 13.000 Einwohner. Das offizielle Marktrecht wurde der Gemeinde allerdings erst mehr als 20 Jahre nach dem Loskauf, im Jahre 1793 verliehen. Damit war für lange Zeit Dornbirn die größte Marktgemeinde der Donaumonarchie. Bereits 1869 besaß die Marktgemeinde Dornbirn etwa die gleiche Einwohnerzahl wie die drei Städte des Landes – Bregenz, Feldkirch und Bludenz – zusammen.

Aber erst 1901 nahm der Gemeinderat unter Bürgermeister Dr. Johann Georg Waibel den Antrag an, den Kaiser um die Erhebung zur Stadt zu bitten. Kaiser Franz Joseph I. entsprach diesem Wunsch mit einer Entschließung vom 21. November 1901. Dornbirn war damit als jüngste und zugleich mit Abstand größte Kommune in den Kreis der Vorarlberger Städte aufgenommen.

Dornbirn wächst und wächst. Im Jahr 1969 wurde Dornbirn zum Sitz der Bezirkshauptmannschaft des neu geschaffenen und vom Bezirk Feldkirch abgespaltenen Bezirks Dornbirn. Die Stadt steuert nun auf die 50.000 Einwohnermarke zu. Sie ist die größte Stadt Österreichs ohne eigenes Statut. Seit der Jahrtausendwende ist die Stadtbevölkerung um ein weiteres Zehntel gewachsen.

Eine solche Stadt mit vielen Neubürgern braucht eine fortschrittliche und zukunftsorientierte Selbstverwaltung. Sie muss von dem Engagement der hier lebenden Menschen getragen sein. Sie muss eine soziale Stadt sein. Sie muss fair zu ihren Bewohnern stehen und Fairness vom Land Vorarlberg, der Republik Österreich und der Europäischen Union für ihre Bürgerinnen und Bürger einfordern.

 Stadtluft macht frei. ⇢ 

Sonntag, 21. Mai 2017

[ #Natur ] Stadtnatur I: Vorarlbergs suburbane Kulturlandschaft


Stadt wird insbesondere in den Ballungszentren als das ausgesprochene Gegenteil von Natur verstanden und schon gar nicht als Landschaft.

Selbst in der "Gartenstadt" Dornbirn ist man geneigt, Landschaft lediglich als zersiedeltes Gebilde, allenfalls als Flecken- und Flickwerk von Natur wahrzunehmen. Tatsächlich sind viele planerischen Entscheidungen häufig architektonische Einzelentscheidungen und und Denkmalschutzobjekte Insellösungen. Grünanlagen eher verlegener Christbaumschmuck denn bewusste Integration in eine urbane Kulturlandschaft, die einen ganz anderen Bedarf an Natur und Verständnis von Natur haben muss als er in den allseits gegenwärtigen Blumentrögen zum Ausdruck kommt.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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