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Dienstag, 25. April 2017

[ #PR ] Strategische Öffentlichkeitsarbeit für die Kommunalpolitik

Vertrauen wird auch über eine gelungene Kommunikation der PolitikerInnen mit den Bürgerinnen und Bürgern hergestellt. Man kann nicht nicht kommunizieren (Watzlawick), aber man kann recht mangelhaft kommunizieren.

Die FES-Broschüre Strategische Öffentlichkeitsarbeit für die Kommunalpolitik von René Märtin stellt die Grundsätze einer guten politischen Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zusammen.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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Montag, 24. April 2017

[ #Natur ] Grünbuch Stadtgrün

Grün in der Stadt − Für eine lebenswerte Zukunft

Stadtgrün reguliert die Temperatur, reinigt die Luft und wirkt sich damit positiv auf das Stadtklima und auf die Gesundheit aus. Es bietet Lebensraum für Flora und Fauna und wahrt die biologische Vielfalt in der Stadt. Da immer mehr Menschen in unseren Städten leben wollen und werden, nimmt die Bedeutung einer Grünen Infrastruktur zu. Sie steigert die Wohnqualität, fördert Freizeit, Sport und Erholung und kann damit den sozialen Zusammenhalt und die gesellschaftliche Teilhabe stärken.
Bäume und Sträucher, Hecken, Blumen und Wiesen – urbanes Grün macht unsere Städte attraktiver und lebenswerter. Mit städtischem Grün können Begleiterscheinungen der Urbanisierung wirksam begrenzt werden.

Neue Aufgaben. Die Aufgaben von Kommunen sind komplex: Sie müssen die unterschiedlichen Interessen und Nutzungsansprüche von Bürgerinnen und Bürgern erkennen und auf vorhandene Interessenkonflikte eingehen. Sie haben zukünftig auch eine eher vermittelnde und moderierende Aufgabe. Neben der Herstellung qualitätsvoller geplanter Grünräume können Kommunen auch zurückhaltend planen, um damit und durch die zielgerichtete Öffnung von Ordnungsregeln auch unkonventionelle Nutzungen zu ermöglichen. Auf Verwaltungen kommen hierdurch neue Aufgaben zu: Sie werden zu Ansprechpartnern für zivilgesellschaftliche
Nutzer, für Sportgruppen, Gartenvereine etc.

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Vorwort 5

1 Urbanes Grün für Mensch und Umwelt 6
Herausforderung 7
Entwicklungen zum Stadtgrün in Deutschland 9
Bundespolitische Ziele 10
Argumente – Urbanes Grün als Lebensgrundlage und
als Ressource für Mensch und Umwelt 12
Die Akteure des Stadtgrüns 17
Förderprogramme werten Stadtgrün auf 19
Planung und Konzeption Grüner Infrastruktur 20

2 Vielfalt von Stadtgrün 22
Stadtgrün im Wandel der Zeiten und Nutzungen 23
Grüne Vielfalt: Für mehr Qualität in der Stadt 27
Vom Wert von Grün: Stadtgrün wertschätzen 30
Bürgeraktivitäten: Engagiert Grün gestalten 37
Soziale Funktionen: Begegnung und Teilhabe ermöglichen 40
Gesundheit: Schaffung gesundheitsfördernder Umwelten 45
Biologische Vielfalt: Natur entwickeln und erleben 49
Urbaner Klimawandel: Stadtgrün für Klimaanpassung und Risikovorsorge 54
Grüne Architektur: Grüne Gebäude schaffen 59
Urbane Agrikultur: Lebensmittel in der Stadt produzieren 63

3 Herausforderungen und Perspektiven beim Stadtgrün 68
Spannungsfelder und Interessenkonflikte 69
Perspektiven und Handlungsfelder 79

4 Zukunftsideen für Grüne Städte 82
Visionen und Zukunftsbilder zur Grünen Stadt 83
Utopie und Pragmatismus – Was kennzeichnet die Grüne Stadt 2030? 88

5 Fazit 92
Urbanes Grün ist Grüne Infrastruktur 93

Dienstag, 11. April 2017

[ #Stadtentwicklung ] Weißbuch Innenstadt - Masterplan Innenstadt

Die Ortszentren vieler Gemeinden wirken oft wie ausgestorben. 

Das könnte sich ändern.  Das „Weißbuch Innenstadt“ beinhaltet 40 Empfehlungen, mit denen die Belebung der Innenstädte gelingen sollte.

Unter die Lupe genommen. Bruck an der Mur, Hartberg und Bad Radkersburg spiegeln das Grundproblem anderer (steirischen) Klein- und Mittelstädte: Ein Jahr lang wurden sie von Experten unter die Lupe genommen. Auf Initiative von Wirtschaftskammer und Städtebund ging man den Ursachen jetzt mit dem Projekt „Masterplan Innenstadt“ auf den Grund.

Teure Wohnungen fehlender öffentlicher sozialer Raum.  Die Probleme der Innenstädte wurden in der Vergangenheit immer sehr einseitig gesichtet. Teurer Wohnraum, überbordende Vorschriften wurden weniger gesehen und Handel und unternehmerische Einrichtungen hingegen überbewertet. „Damit stirbt auch das soziale Leben“, sagte Projektmitarbeiter von „Weißbuch Innenstadt“ Hans Jürgen Schmölzer. Durch die strengen Auflagen sei es etwa nicht möglich, den öffentlichen Raum für soziales Leben zu nutzen: „Das beginnt bei den Fragen, ob ich überhaupt nur einen Stuhl vor die Haustür stellen darf, bis hin zu Fragen des Alkoholkonsums“ und der Brucker Bürgermeister Hans Strassegger ergänzte: "„Bisher war man immer sehr stark auf den Handel fokussiert, Handel alleine ist aber nicht die Voraussetzung, um eine qualitätsvolle Innenstadt zu haben“.

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INHALT
1 VORWORT 5
2 WEISSBUCH INNENSTADT – PRÄMISSEN UND ZIELSETZUNGEN 6
3 HANDLUNGSFELDER ZUR INNENSTADTBELEBUNG 7
3.1 Raumplanung & -entwicklung für Stadt und Region 9
 3.1.1 Demografische Kernaussagen  9
 3.1.2 Stadt und Region im Wandel  10
 3.1.3 Best-Practice-Beispiele zur Raumplanung und –entwicklung für Stadt und Region  12
 EMPFEHLUNGEN 1–6 ZUR RAUMPLANUNG UND -ENTWICKLUNG  14
3.2 Wohn- und Arbeitsraum für alternative Lebensformen & Leerstandsproblematik  23
 3.2.1 Innerstädtische Entwicklungspotenziale & Clusterbildungen  23
 EMPFEHLUNG 7 ZUR STADTENTWICKLUNG NACH INNEN 24
 3.2.2 Die drei Pilotgemeinden im städtebaulichen Strukturvergleich 24
 3.2.3 Innenstadt als Ort des Wohnens  27
 EMPFEHLUNGEN 8 – 10 ZUR INNENSTADT ALS WOHNORT. 27
 3.2.4 Historische Bausubstanz: Ortsbild- und Denkmalschutz  29
 EMPFEHLUNGEN 11 – 13 ZU REVITALISIERUNGSPROZESSEN  30
 3.2.5 Leerstand  32
 3.2.6 Leerstandsmanagement in Bruck an der Mur  32
 3.2.7 Best-Practice-Beispiele zur Leerstandsproblematik  33
 EMPFEHLUNGEN 14 – 19 ZUR INITIIERUNG EINES LEERSTANDMANAGEMENTS  37
3.3 Stadt als öffentlicher Lebensraum der Vielfalt  41
 3.3.1 Rolle des öffentlichen Raums 41
 3.3.2 Der Umgang mit dem öffentlichen Raum in der historischen Altstadt von Hartberg 41
 3.3.3 Trend kollaborativer Konsum- und Gemeinschaftsinitiativen  42
 3.3.4 Best-Practice-Beispiele zur Gestaltung des öffentlichen Raumes  44
 EMPFEHLUNGEN 20 – 24 ZUR AUFWERTUNG DES ÖFFENTLICHEN RAUMES
 ALS SPIELPLATZ FÜR ALLE 46
 EMPFEHLUNGEN 25 – 27 ZUR FÖRDERUNG DER EIGENINITIATIVE  48
 3.3.5 Jugend 49
 3.3.6 Fallbeispiel: Jugendkultur in Bruck an der Mur  50
 3.3.7 Best-Practice-Beispiele zur Jugendarbeit und Partizipation  51
 EMPFEHLUNGEN 28 – 31 ZUR FÖRDERUNG DER JUGEND
 ALS STADTBEWOHNERINNEN DER ZUKUNFT 53
3.4 Wirtschaft, Positionierung & Citymanagement  57
 3.4.1 Wirtschaft, Gewerbe & Handel 57
 3.4.2 Positionierung von Bruck an der Mur am Handelssektor  59
 3.4.3 Best-Practice-Beispiele für Innenstadtbelebung durch den Handel  60
 EMPFEHLUNGEN 32 – 34 ZU WIRTSCHAFTLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN 63
 3.4.4 Integrierte Entwicklungsstrategie  64
 3.4.5 Großstadttrends auf Kleinstädte übertragbar?  64
 3.4.6 Best-Practice-Beispiel: Integriertes Stadtentwicklungskonzept ExWoST  65
 EMPFEHLUNG 35 ZUR ERSTELLUNG INTERDISZIPLINÄRER MASTERPLÄNE 66
 3.4.7 Citymarketing und Regionalmanagement 66
 EMPFEHLUNG 36 ZUR BEREITSTELLUNG PERSONELLER & FINANZIELLER RESSOURCEN 67
 3.4.8 Positionierung & Profilierung  67
 3.4.9 Die Stadt als Gegenstand der Kommunikation 67
 EMPFEHLUNG 37 ZUR ERZEUGUNG VON GESCHICHTEN UND INNENSTADTBILDERN 69
 3.4.10 Kultur als Standortfaktor 70
 3.4.11 Kulturelle Leistungsträger in Klein- und Mittelstädten  71
 3.4.12 „Creative Class“ als Bewohner von Klein- und Mittelstädten  72
 EMPFEHLUNG 38 ZU ANSIEDLUNGSSTRATEGIEN FÜR DIE „CREATIVE CLASS“ 73
 EMPFEHLUNG 39 ZUR FÖRDERUNG LOKAL VERWURZELTER KULTUR 74
 3.4.13 Kultur als Standortfaktor im Tourismus 75
 EMPFEHLUNG 40 ZUR FÖRDERUNG VERORTBARER IDENTITÄT STATT SPEKTAKEL. 76
3.5 Mobilität & Verkehr  79
 3.5.1 Herausforderungen an zukünftige Mobilitätskonzepte 79
 3.5.2 Ziele Mobilität & Verkehr  79
 3.5.3 Best-Practice-Beispiele an Verkehrskonzepten  81
 EMPFEHLUNGEN 41 – 44 ZU INTEGRATIVEN MOBILITÄTSKONZEPTEN  81
4 RESÜMEE  86
5 ANHANG  94
5.1 Statistische Kernwerte der drei Pilotstädte  94
5.2 Demografische Kernaussagen zur Bevölkerungsentwicklung in Österreich 102
5.3 Räumliche & planerische Grundlagen der drei Pilotstädte/ Kurzdarstellung  105
5.4 Weitere Best-Practice-Beispiele  107
 5.4.1. Raumplanung und –entwicklung für Stadt und Region 107
5.5 Abkürzungsverzeichnis 109
5.6 Literaturverzeichnis  109

[ #Frauen ] Kommunalpolitik ist auch Frauenpolitik!

Frauenpolitik sorgt für Chancengleichheit, Offenheit und Toleranz und sie sorgt für ein Miteinander. Oder um es in den Worten von Hannah Arendt zu sagen: „Der Sinn von Politik ist Freiheit.“ Frauenpolitik bedeutet in diesem Sinne, dass Frauen frei und selbstbestimmt – das heißt auch nicht ökonomisch abhängig – leben können müssen.

Dieses Miteinander ist der Kitt, der Gemeinschaften stark macht und zusammenhält. In den Städten und Gemeinden wird dieser Kitt einer gerechten, ausgewogenen Gesellschaft dringend gebraucht.
Viele Anstrengungen sind daher in den letzten Jahren unternommen worden, um gerade auf der kommunalen Ebene dieses Ziel zu erreichen.

Eines der wichtigsten Ziele ist nach wie vor „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Zahlreiche Aktionen der städtischen Frauenreferate zum Equal Pay Day und seit einigen Jahren auch zum Equal Pension Day zeugen davon, dass hier noch einiges an Weg vor uns liegt.

Städtebund. Die Schriftenreihe des Österreichischen Städtebundes ist eine Sammlung wissenschaftlicher Publikationen, die von externen ExpertInnen zu unterschiedlichen Fachthemen verfasst werden. Die Themen reichen hierbei von E-Government bis zur Daseinsvorsorge. Die zuletzt erschienene Ausgabe 12/2016 des Stadtdialogs befasst sich mit einer nicht zu unterschätzenden Aufgabe: "Frauen und Gleichstellung in Städten und Gemeinden".

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VORWORT
Sandra Frauenberger
Gleichberechtigung auf allen Ebenen 5
Michael Häupl, Thomas Weninger
Kommunalpolitik ist auch Frauenpolitik 6
ARBEIT
Gerlinde Hauer, Sybille Pirklbauer
Equal Pay Day: „Gratisarbeit“ ab Anfang Oktober 7
Christina Aigner
Equal Pay Day – Öffentlichkeitsarbeit der städtischen Frauenbüros 11
Jutta Reisinger
Linzer Pilotprojekt: Berufswahl abseits von Geschlechterklischees 18
ÖFFENTLICHER RAUM
Alexandra Schmidt
„Sex sells“ nicht mehr 20
Eva Kail
Wien: Stadt Fair Teilen im Sinne der Frauen 22
Martina Eigelsreiter
St. Pöltner Frauenstadtrundgang – Orte der Erinnerung 26
GEWALT GEGEN FRAUEN
Alexandra Schmidt
Vergewaltigung verurteilen – ein NEIN genügt 29
Marie-Theres Grillitsch
Pilotprojekt beim Villacher Kirchtag: Anlaufstelle für bedrängte Frauen 32
FLUCHT
Gabriella Burkhart
Auf Frauen zugehen 34
Marion Gebhart
Gemeinnützige Beschäftigung von AsylwerberInnen – ein Erfahrungsbericht 37
KOMMUNALE POLITIK
Martina Eigelsreiter
Der lange Weg zur Bürgermeisterin – Frauen in der (Lokal-)Politik 39
Michaela Schatz
Gender Budgeting in Wien 41
VERNETZUNG
Claudia Altmann-Pospischek
Erfolgsprojekt: Wiener Neustädter Frauentreff 46
Lisa Gensluckner
Gemeinsam statt einsam?! Ein Netzwerk für Frauen in Innsbruck 48
Lucia Schnabl
Online-Informationsoffensive für Mädchen und Frauen 50
GESCHICHTE
Meike Lauggas
Seit wann arbeiten Frauen? 52
Lucia Schnabl
Frauen ins Rathaus 55
BURSCHEN UND MÄNNER
Philipp Leeb
Sah ein Knab ein Röslein stehen 57
Dominik Sandner
Männer im Gender Mainstreaming – mehr als Beobachter!? 60
INTERNATIONAL
Jamie Just
RGRE und EU – Gleichstellung auf europäischer Ebene 62
Daphne Springhorn
Feministische Außenpolitik – Schwedens Werkzeug für eine bessere Welt 65

Dienstag, 28. März 2017

[ #Gemeindedemokratie ] Direkte Demokratie und Partizipation in den österreichischen Gemeinden

Rechtliche Grundlagen und Grenzen direkter Demokratie und Partizipation in den österreichischen Gemeinden – Empirische und rechtspolitische Aspekte direkter Demokratie auf kommunaler Ebene – Dialogische Verfahren der Partizipation – Kommunale Partizipation in der Raum- und Stadtplanung – Die Partizipation Jugendlicher an kommunalen Entscheidungen

Im Herbst 2014 hat die Kommunalwissenschaftliche Gesellschaft (KWG) – eine gemeinsame
Gründung von Gemeinde- und Städtebund – zu einem Symposium eingeladen. Das Thema in diesem Jahr war „Direkte Demokratie und Partizipation in der Gemeinde“.

Nicht nur in der politischen Debatte gewinnt die Frage, in welchen Formen man Bürger/innen an Entscheidungsprozessen beteiligen kann und soll, an Intensität. Man sucht Mittel gegen die Politikverdrossenheit und will durch Bürgerbeteiligungsmodelle die Akzeptanz von Entscheidungen erhöhen. In manchen Fällen haben sich die bestehenden Instrumente als wenig tauglich erwiesen, zum Teil auch deshalb, weil sie nur sehr selten angewendet werden. In anderen Fällen – wie etwa bei Volksbegehren auf Bundesebene – ist die Häufigkeit der Anwendung sogar vergleichsweise hoch, die
Ergebnisse sind für die Bürger/innen aber oft unbefriedigend, weil daraus nur selten tatsächlich
Veränderungen entstehen.

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I Rechtliche Grundlagen und Grenzen direkter Demokratie und Partizipation
 in den österreichischen Gemeinden (Karim Giese)  5
1 Begriffsabgrenzungen und verfassungsrechtliche Grundlagen  5
2 Direkte und partizipative Gemeindedemokratie – ein aktueller Überblick  8
21 Informationsrechte  8
22 Stellungnahme-, Beschwerde- und Petitionsrechte  10
23 Direktdemokratische (Volks-)Rechte ieS  11
231 Gemeindevolksbefragung  11
232 Gemeindevolksabstimmung  12
233 Gemeindevolksbegehren  13
234 Kombinationen von Volksbegehren und Volksabstimmung  14
24 Beiräte  15
25 Informelle Partizipation  16
3 Grenzen der direkten Demokratie und Partizipation  18
31 Volksgesetzgebung  18
32 Verfahrenserleichterungen (Briefwahl, E-Voting)  19
33 Formenzwang  20
4 Literaturverzeichnis  23
II Empirische und rechtspolitische Aspekte direkter Demokratie auf kommu-
 naler Ebene (Klaus Poier)  25
1 Einleitung: Direkte Demokratie als „Heilmittel“ gegen Krisenerscheinungen
in der Politik?  25
2 Welche direkte Demokratie? Zu Funktionen, Strategien und Wirkungen  29
3 Direkte Demokratie in Österreich in der Praxis, insbesondere auf lokaler
Ebene  33
4 Resümee und Ausblick  40
5 Literaturverzeichnis  42
III Dialogische Verfahren der Partizipation (Anton Hütter)  47
1 Warum Partizipation?  47
11 Zwei gegenläufige Tendenzen  47
12 Drei Säulen der Demokratie  47
13 Mediation als Element der partizipatorischen Demokratie  49
14 Nutzen der Partizipation  50
2 Dialogische Verfahren  51
21 Spezifische Beteiligungsarchitektur  51
22 Standards für Beteiligungsverfahren  51
23 Kooperatives Planungsverständnis  52
 Inhaltsverzeichnis
 Schriftenreihe Recht und Finanzie 4 rungspraxis der Gemeinden [RFG]
24 Beteiligungsparadoxon  53
25 Der Problemlösungsprozess  53
26 Kommunikationsquadrat  54
3 Partizipationsverfahren „Mobil im Rheintal“  56
4 Literaturverzeichnis  61
5 Internetseiten zu den Methoden der BürgerInnenbeteiligung  62
IV Kommunale Partizipation in der Raum- und Stadtplanung (Herbert Bork)  63
1 Partizipation und Planung  63
11 Stufen der Partizipation  63
12 Beteiligungskompetenz  64
2 Fallbeispiel: Beteiligungsprozess zur Umgestaltung der Mariahilfer Strasse  66
21 Ausgangslage – vor dem Umbau  66
22 Der Beteiligungsprozess  68
23 Eingebundene Bevölkerungsgruppen  68
24 Die Elemente des Beteiligungsprozesses  68
25 Gestaltungsvorgaben der BürgerInnen  71
26 Probephase  72
27 BürgerInnen-Umfrage Mariahilfer Straße  72
3 Thesen und Lessons Learnt zur Partizipation der Raum- und Stadtplanung  74
4 Literaturverzeichnis  75
V Die Partizipation Jugendlicher an kommunalen Entscheidungen
(Peter Egg)  77
1 Jugendbeteiligung aus Sicht junger Menschen  77
2 Zwei Abschlussbemerkungen  85
3 Literaturverzeichnis  86
Reihenübersicht  87 

[ #Müll ] Abfallwirtschaftsrecht

Im Mittelpunkt des Abfallwirtschaftsrechts steht das Verhältnis zwischen Mensch und Abfall, welches wiederum von einer wirtschaftsrechtlichen und von einer umweltrechtlichen Warte aus betrachtet werden kann.

Der umweltschützende Aspekt. Er resultiert aus der Einsicht, dass Abfall eine Gefahr für den Menschen und seine Lebensgrundlagen darstellen kann. Rund 49 Millionen Tonnen pro Jahr sind es allein in Österreich, die einer ordnungsgemäßen Behandlung zugeführt werden müssen; um die 2,5 Mrd in allen 28 EU-Staaten zusammen. Um den damit verbundenen Problemen nicht nur reaktiv zu begegnen (also entstandene Abfälle zu behandeln), ist es entscheidend, bereits das Abfallaufkommen durch Vermeidungsmaßnahmen zu verringern.

Der ökonomische Aspekt. Darüber hinaus wird Abfall in zunehmendem Maß als Ware und Handelsgut wahrgenommen. Statt der mit dem Abfallaufkommen verbundenen Lasten steht mehr und mehr der mögliche Nutzen im Vordergrund. Als Folge daraus steigt das marktwirtschaftliche Interesse am Abfallaufkommen. Das Abfallwirtschaftsrecht versucht, auch diesen Aspekt einer Regulierung zuzuführen, und greift dabei teilweise in die wirtschaftliche Freiheit der Unternehmer ein.

Ökologische und ökonomische Gesichtspunkte stehen nun freilich nicht immer in Einklang miteinander. Während die eine Seite fordert, eine Sache (wieder) in den Wirtschaftskreislauf zu integrieren, kann der andere Aspekt dem entgegenstehen. In diesem Sinn hat das Abfallwirtschaftsrecht auch einen Ausgleich zwischen den Interessen der Wirtschaft und den Postulaten des Umweltschutzes herbeizuführen.

Ungeachtet dieser Herausforderungen ist das Abfallwirtschaftsrecht insgesamt eine vergleichsweise junge Materie und ständigen Veränderungen unterworfen.

RFG. Die RFG-Schriftenreihe (Recht und Finanzen für Gemeinden) erscheint 4-6 Mal pro Jahr und befasst sich in jedem Band mit einem sehr gemeindespezifischen Thema. Die Schriftenreihe wird kostenfrei an alle Gemeinden versandt und steht digital zum Download zur Verfügung.

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[ #Gemeindedemokratie ] Rechte und Pflichten der Gemeindevertreter

Mehr als 40.000 Menschen in ganz Österreich arbeiten in ihrer Freizeit in den Gemeindevertretungen mit. 


Diese Form des zivilgesellschaftlichen und politischen Engagements ist ein Fundament, auf dem unsere Demokratie steht. Die Gemeinde als bürgernahe Selbstverwaltungskörperschaft könnte ein Modell für weit größere politische Einrichtungen sein.

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