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Dienstag, 23. April 2019

[ #Partizipation ] JugendBarCamps: Mitwirkungs- und Planungsmodell in den Städten


Jugend macht Stadt. Wenn Verwaltungen Jugendliche in städtische Planungen einbeziehen, können spannende Projekte entstehen.

Viele Kommunen haben Beteiligungsformate etabliert, mit denen junge Menschen Anliegen und Wünsche für die Entwicklung ihres Lebensumfeldes einbringen. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-. und Raumforschung hat in verschiedenen Forschungsprojekten des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) erfolgreiche Projekte der Jugendbeteiligung untersucht. Entstanden sind Handlungsempfehlungen für Verwaltungen und Tipps für junge Stadtmacher, wie sie städtische Projekte mitgestalten und eigene Vorhaben auf die Beine stellen können.

Menschen an Stadtentwicklung zu beteiligen, lohnt sich auch für Kleinstädte. Das zeigt der vorliegende Bericht, der im ExWoSt-Forschungsfeld „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“ entstanden ist. Acht Modellvorhaben entwickelten seit 2016 Zukunftskonzepte für die eigene Kommune. Im Fazit werden die Erfahrungen zusammengefasst, Handlungsfelder für Jugendbeteiligung in Kleinstädten und Gemeinden aufgezeigt und Empfehlungen für die Beteiligung von Jugendlichen in Stadt- und Gemeindeentwicklungsprozessen durch das Format BarCamp formuliert. Die wichtigsten Akteure sind die aufgeschlossenen, kreativen und engagierten Jugendlichen der acht Modellvorhaben. Als Ergebnis kann von inspirierenden Vorschlägen für die Entwicklung ihrer Städte und Gemeinden berichtet werden.

BarCamp. Das Veranstaltungsformat BarCamp, über das ihre Beteiligung organisiert wurde, wird in diesem Bericht zugleich als Forschungs- und Beteiligungsinstrument reflektiert. Im Auswertungsteil wird ein Eindruck davon vermittelt, wie gewinnbringend die Beteiligung von Jugendlichen in Stadtentwicklungsprozessen erfahren wurde.

Mit innovativen partizipativen Methoden wie Szenariotechnik und BarCamps sollten in den Modellvorhaben diejenigen an dem Prozess beteiligt werden, die sich in den Kommunen als Zukunftsgestalter bereits engagiert haben oder engagieren wollten. Zielsetzung des Forschungsfeldes war es, dass sich die Beteiligten der Qualitäten der eigenen Kleinstadt bzw. Gemeinde bewusstwerden und miteinander ein individuelles Stadtprofil herausbilden sowie eine tragfähige Zukunftsvision erarbeiten.

Parallel zu den Formaten der Bürgerbeteiligung wurden dezidiert die Jugendlichen angesprochen, ihre Kritiken, Wünsche und Ideen für das Zukunftsbild ihrer Stadt.

 Stadtluft macht frei.


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Inhalt
Abkürzungsverzeichnis 7
Abbildungsverzeichnis 7
Tabellenverzeichnis 8
1 Das ExWoSt-Forschungsfeld „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“
und das Teilprojekt „JugendBarCamp“ 9
2 Jugendbeteiligung und die JugendBarCamp-Methode 11
2.1 Die Beteiligung Jugendlicher 11
2.2 Ursprung des Formates BarCamp: offene Veranstaltungsformate 12
2.3 Besonderheiten des Formats BarCamp 13
2.4 Allgemeine Kriterien für JugendBarCamps 15
Regeln des Miteinander-Umgehens, formuliert in der Sprache der BarCamps 16
3 Durchführung der JugendBarCamps 17
3.1 Chronologie der JugendBarCamps 17
3.2 Einführung der Methode JugendBarCamp 17
3.3 Kick-off-Treffen und Reaktionen Jugendlicher 18
Beverungen 18
Rodewisch 18
Malente 18
Einschätzung 18
3.4 Vorbereitungstreffen 19
Einsatz von Instrumenten aus der Prozessmoderation 19
Werbung 20
3.5 Durchführung der JugendBarCamps 22
Impressionen JugendBarCamp Bad Lobenstein 22
Impressionen JugendBarCamp Mücheln 24
Impressionen JugendBarCamp Kastellaun 25
Impressionen JugendBarCamp Zell am Harmersbach 26
Impressionen JugendBarCamp Großschönau 27
Impressionen JugendBarCamp Rodewisch 28
Impressionen JugendBarCamp Malente 29
BBSR-Online-Publikation Nr. 06/2019
Auswertungs- und Abschlussbericht JugendBarCamps 5
Inhalt
3.6 Diskutierte Inhalte der JugendBarCamps 30
Räumlichkeiten und Orte für Jugendliche 30
Bewegung/Freizeit 31
Schnelles Internet 31
Mobilität 31
Beteiligung und Selbstverwaltung 32
Besondere Anliegen und Ideen 32
3.7 Aufwand zur Vorbereitung und Durchführung der JugendBarCamps 33
Aufwand der Gemeinden bei der Organisation der JugendBarCamps 34
Leistung der Organisationsteams: Werbung, Moderation und Durchführung JBC 34
Leistung der ExWoSt-Forschungsassistenz (FOA) 34
Zeitlicher Aufwand insgesamt zur Vorbereitung und Durchführung der JugendBarCamps 35
3.8 Eingesetzte Methoden 35
Quantitative Auswertung 36
Zusammenfassung 37
3.9 Digitale Technik 37
Digitale Kommunikation und Social Media 37
Von den Jugendlichen genutzte Kommunikationsmittel 38
Onlinedokumentation während und nach den JugendBarCamps 39
3.10 Zusammenfassung 39
4 Auswertung und Einschätzung JugendBarCamps 42
Ausgangsfragen zum Projektstart 42
4.1 Projektstart und Beteiligung an den Kick-off-Treffen 42
Keine zu hohen Erwartungen an Teilnehmerzahlen 42
Mögliche Gründe für eine geringe Teilnahme Jugendlicher 43
Der Begriff „BarCamp“ und die Selbständigkeit der Teilnehmenden 43
Autonomiebestreben Jugendlicher und Kontrolle durch Erwachsene 43
6 Auswertungs- und Abschlussbericht JugendBarCamps
Inhalt
4.4 Inhaltliche Ergebnisse 47
Überblick: Charakter der Ergebnisse der Jugendlichen auf den JugendBarCamps 48
4.5 Praktische und methodische Durchführung der Jugendbeteiligung 49
JugendBarCamps als eigenständige Veranstaltungen von Jugendlichen 49
Sessionplan und Moderation 49
Digitale Kommunikation 52
Fazit zur digitalen Kommunikation 54
Ambivalenz von Autonomie und Unterstützungsbedarf 54
Umgang mit der unbekannten Methode BarCamp 55
Überblick zur praktischen und methodischen Durchführung der JugendBarCamps 56
4.6 Pläne für die Fortsetzung der JugendBarCamps und von Jugendbeteiligung insgesamt 57
4.7 Zusammenfassung 58
5 Gesamtfazit 60
5.1 „Ist das Format JugendBarCamp in den Modellvorhaben eingesetzt worden?“ 60
5.2 „Hat Jugendbeteiligung in den acht Modellvorhaben in Form von JugendBarCamps
das Ziel erreicht, die Perspektiven Jugendlicher in den Szenarioprozess zu integrieren?“ 60
5.3 „Ist das Format JugendBarCamp für die Beteiligung Jugendlicher in Kleinstädten geeignet?“ 61
5.4 Zusammenfassung 62
6 Handlungsempfehlungen: Jugendbeteiligung in Kleinstädten 63
6.1 Empfehlungen für die Initiierung von Jugendbeteiligung in Form von BarCamps 63
BarCamps für alle 63
Vorbereitung und praktische Organisation 63
Durchführung des BarCamps 64
Kommunikation 64
6.2 Empfehlungen für eine nachhaltige Jugendbeteiligung in Kleinstädten 65
Akzeptanz und Augenhöhe 65
Begegnungskultur 65
Kontinuität 66
Nähe und Zeitaufwand 66
Offenheit, Verständlichkeit und Direktheit 66
Transparenz und Verbindlichkeit 66
Zuhören statt belehren 67
Glossar 68
Literaturverzeichnis 72

Sonntag, 21. April 2019

[ #Demokratie ] Klimawende von unten


Wie wir durch direkte Demokratie die Klimapolitik in die Hand nehmen.

Die gängige Wahrnehmung ist, dass Klimapolitik von der Bundesregierung und auf internationalen Gipfeln gemacht wird. Doch die letzten Jahrzehnte haben gezeigt: Genau da wird sie nicht umgesetzt, sondern verschleppt.

Ganz konkret findet sie aber in den Städten und Gemeinden statt. Immer da, wo eine Handvoll engagierter Menschen zusammenkommt und für lokalen Klimaschutz kämpft. Die direkte Demokratie kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Mit ihr können BürgerInnen verbindliche Beschlüsse erwirken. Die Kommunalpolitik muss sie dann umsetzen.

Immer mehr Menschen nehmen die Klimawende von unten in die Hand. Anstatt an die Regierung zu appellieren, ändern sie mit Bürger- und Volksbegehren die Politik in ihren Städten und Gemeinden. Was passiert, wenn die lokale Öffentlichkeit selbst darüber entscheiden darf, ob die Straßen von der Autolobby befreit oder die Energieversorgung wieder unter demokratische Kontrolle gestellt werden soll?  Dafür wurden in diesem Handbuch einige inspirierende Beispiele gesammelt. Außerdem werden Ansatzpunkte für weitere Kampagnen vorgestellt.

Umweltinstitut München. Der Herausgeber ist das Umweltinstitut München, ein unabhängiger Verein, der sich gegen Atomkraft, für gentechnikfreies Essen, für eine nachhaltige Energiewende und für den ökologischen Landbau einsetzt. Gegründet wurde das Umweltinstitut im Jahr 1986, unmittelbar nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.


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Inhalt

Stell dir vor 4
Geschafft
Wo sich BürgerInnen für mehr Klimaschutz entschieden haben 6
Raus aus der Steinkohle! 8
Heiß umkämpft 12
Dit is Watt für Berlin! 16
Die Fahrradrebellion von Bamberg 20
Stadt und Land, Hand in Hand 24

Gewusst
Wie wir lokalen Klimaschutz mit direkter Demokratie umsetzen 28
Direkte Demokratie verstehen 30
Kohlekraftwerken den Stecker ziehen 42
Kohle aus der Fernwärme verbannen 56
Energieversorgung zurückerobern 66
Mit Stadtwerken Klimapolitik machen 78
Vorfahrt für Fahrräder erkämpfen 88

Gekonnt
Wie wir unser Bürgerbegehren zum Erfolg bringen 96
Ein Bündnis gründen 98
Eine Website entwerfen 102
Soziale Netzwerke nutzen 104
Expertise aufbauen 106
Mit der Presse sprechen 107
Unterschriften sammeln 112
Aktive betreuen 116
Zur Abstimmung mobilisieren 118
Und jetzt du 120
Klimawende-Checkliste 122
Beratung und Kampagnenunterstützung 124

Impressum und Bildnachweise 126

Freitag, 19. April 2019

[ #Entwicklung ] 17 Ziele für eine bessere Welt


Broschüren für die Grundschule, die  Sekundarstufe I , die Sekundarstufe II, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung und auch ein Dossier "Sustainable Development Goals – SDG".

Die 17 Ziele für eine bessere Welt. Unterrichtsmappe (1.-4. Schulstufe). Um die 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen bekannt zu machen und um viele PädagogInnen zu motivieren, die Themenbereiche aufzugreifen, wurde diese Handreichung für Lehrende für den Einsatz in der Volksschule herausgegeben.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
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Montag, 15. April 2019

[ #Wohnbau ] Housing for All: Europäische Bürgerinitiative für bezahlbares Wohnen


Wohnen ist ein Menschenrecht und keine Handelsware.  

Die Europäische Bürgerinitiative für leistbares Wohnen - Housing for All  fordert die EU auf, die Rahmenbedingungen für bezahlbares Wohnen zu verbessern. Eine Bürgerinitiative fordert die Europäischen Gesetzgeber auf, die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für bezahlbares Wohnen in der EU zu verbessern. Mit dieser Europäischen Bürgerinitiative sollen bessere rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Wohnen für alle Menschen in Europa zu ermöglichen.

Die Bürgerinitiative fordert die EU zum Handeln auf, um Wohnen in Europa für alle zu ermöglichen. Dies umfasst:
  • die Erleichterung des Zugangs für alle zu leistbarem und sozialem Wohnbau,
  • keine Anwendung der Maastricht-Kriterien auf öffentliche Investitionen in leistbaren Wohnbau, besserer Zugang zu EU-Finanzmitteln für gemeinnützige und nachhaltige Wohnbauträger,
  • soziale und wettbewerbsgerechte Regeln für Kurzzeitvermietungen sowie
  • die statistische Erfassung des Wohnbedarfs in Europa.

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Dienstag, 2. April 2019

[ #Fake ] Entkomplexisierung: Zwischen Illusion und Verschwörung


Trügerische Sicherheit: Illusionen - Halluzination - Täuschung - Stereotyp - Verschwörungstheorie.

Optische Täuschungen können nahezu alle Aspekte des Sehens betreffen. Eine dem Stereotyp vergleichbare Wahrnehmungstäuschung und Entkomplexisierungsfunktion, der man sich auch durch angestrengte "Aufklärung" und Information nicht immer entziehen kann. Diese Vereinfachung schafft wohl aber auch zusätzliche Probleme. Dramatisch wird es, wenn Verschwörungsideologien, ihre stereotypenund monokausalen Vorstellungen über Verschwörungen gegen kritische Revision buchstäblich immunisieren.

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Donnerstag, 21. März 2019

[ #Partizipation ] Der Wert öffentlicher Güter für das Gemeinwesen


Öffentliche Güter werden grundsätzlich von jedem Menschen genutzt. 

Diese Art von Gütern steht der Allgemeinheit offen. Jedes Gemeinwesen braucht öffentliche Güter: die Wasserversorgung genauso wie den Kindergarten, das Jugendhaus wie die Pensionsvorsorge, das Krankenhaus wie den Sportplatz, das Seniorenheim wie die Schule. Unw wohl auch die Natur.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link und zusätzliche Infos!
 Stadtluft macht frei.

Montag, 11. März 2019

[ #Partizipation ] Handbuch zum Thema Bürgerbeteiligung


Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Gruppen oder Initiativen an Entscheidungsprozessen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund fördert und initiiert das Büro für Zukunftsfragen bereits seit einigen Jahren Projekte und Initiativen in diesem Bereich.

Welche Rolle spielt Bürgerbeteiligung in einer Demokratie? Wie verläuft ein solcher Prozess erfolgreich und wo liegen die Herausforderungen für die politischen Verantwortungsträger? Diese und andere Fragen werden in dem neuen Handbuch "Bürgerbeteiligung für Land und Gemeinden" thematisiert. Das 54 Seiten umfassende Werk soll Politikerinnen und Politikern ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung auf Landes- und Gemeindeebene eine Hilfestellung geben, um Beteiligungsprozesse professionell zu initiieren und umzusetzen.


 Stadtluft macht frei.