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Dienstag, 11. April 2017

[ #Stadtentwicklung ] Weißbuch Innenstadt - Masterplan Innenstadt

Die Ortszentren vieler Gemeinden wirken oft wie ausgestorben. 

Das könnte sich ändern.  Das „Weißbuch Innenstadt“ beinhaltet 40 Empfehlungen, mit denen die Belebung der Innenstädte gelingen sollte.

Unter die Lupe genommen. Bruck an der Mur, Hartberg und Bad Radkersburg spiegeln das Grundproblem anderer (steirischen) Klein- und Mittelstädte: Ein Jahr lang wurden sie von Experten unter die Lupe genommen. Auf Initiative von Wirtschaftskammer und Städtebund ging man den Ursachen jetzt mit dem Projekt „Masterplan Innenstadt“ auf den Grund.

Teure Wohnungen fehlender öffentlicher sozialer Raum.  Die Probleme der Innenstädte wurden in der Vergangenheit immer sehr einseitig gesichtet. Teurer Wohnraum, überbordende Vorschriften wurden weniger gesehen und Handel und unternehmerische Einrichtungen hingegen überbewertet. „Damit stirbt auch das soziale Leben“, sagte Projektmitarbeiter von „Weißbuch Innenstadt“ Hans Jürgen Schmölzer. Durch die strengen Auflagen sei es etwa nicht möglich, den öffentlichen Raum für soziales Leben zu nutzen: „Das beginnt bei den Fragen, ob ich überhaupt nur einen Stuhl vor die Haustür stellen darf, bis hin zu Fragen des Alkoholkonsums“ und der Brucker Bürgermeister Hans Strassegger ergänzte: "„Bisher war man immer sehr stark auf den Handel fokussiert, Handel alleine ist aber nicht die Voraussetzung, um eine qualitätsvolle Innenstadt zu haben“.

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INHALT
1 VORWORT 5
2 WEISSBUCH INNENSTADT – PRÄMISSEN UND ZIELSETZUNGEN 6
3 HANDLUNGSFELDER ZUR INNENSTADTBELEBUNG 7
3.1 Raumplanung & -entwicklung für Stadt und Region 9
 3.1.1 Demografische Kernaussagen  9
 3.1.2 Stadt und Region im Wandel  10
 3.1.3 Best-Practice-Beispiele zur Raumplanung und –entwicklung für Stadt und Region  12
 EMPFEHLUNGEN 1–6 ZUR RAUMPLANUNG UND -ENTWICKLUNG  14
3.2 Wohn- und Arbeitsraum für alternative Lebensformen & Leerstandsproblematik  23
 3.2.1 Innerstädtische Entwicklungspotenziale & Clusterbildungen  23
 EMPFEHLUNG 7 ZUR STADTENTWICKLUNG NACH INNEN 24
 3.2.2 Die drei Pilotgemeinden im städtebaulichen Strukturvergleich 24
 3.2.3 Innenstadt als Ort des Wohnens  27
 EMPFEHLUNGEN 8 – 10 ZUR INNENSTADT ALS WOHNORT. 27
 3.2.4 Historische Bausubstanz: Ortsbild- und Denkmalschutz  29
 EMPFEHLUNGEN 11 – 13 ZU REVITALISIERUNGSPROZESSEN  30
 3.2.5 Leerstand  32
 3.2.6 Leerstandsmanagement in Bruck an der Mur  32
 3.2.7 Best-Practice-Beispiele zur Leerstandsproblematik  33
 EMPFEHLUNGEN 14 – 19 ZUR INITIIERUNG EINES LEERSTANDMANAGEMENTS  37
3.3 Stadt als öffentlicher Lebensraum der Vielfalt  41
 3.3.1 Rolle des öffentlichen Raums 41
 3.3.2 Der Umgang mit dem öffentlichen Raum in der historischen Altstadt von Hartberg 41
 3.3.3 Trend kollaborativer Konsum- und Gemeinschaftsinitiativen  42
 3.3.4 Best-Practice-Beispiele zur Gestaltung des öffentlichen Raumes  44
 EMPFEHLUNGEN 20 – 24 ZUR AUFWERTUNG DES ÖFFENTLICHEN RAUMES
 ALS SPIELPLATZ FÜR ALLE 46
 EMPFEHLUNGEN 25 – 27 ZUR FÖRDERUNG DER EIGENINITIATIVE  48
 3.3.5 Jugend 49
 3.3.6 Fallbeispiel: Jugendkultur in Bruck an der Mur  50
 3.3.7 Best-Practice-Beispiele zur Jugendarbeit und Partizipation  51
 EMPFEHLUNGEN 28 – 31 ZUR FÖRDERUNG DER JUGEND
 ALS STADTBEWOHNERINNEN DER ZUKUNFT 53
3.4 Wirtschaft, Positionierung & Citymanagement  57
 3.4.1 Wirtschaft, Gewerbe & Handel 57
 3.4.2 Positionierung von Bruck an der Mur am Handelssektor  59
 3.4.3 Best-Practice-Beispiele für Innenstadtbelebung durch den Handel  60
 EMPFEHLUNGEN 32 – 34 ZU WIRTSCHAFTLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN 63
 3.4.4 Integrierte Entwicklungsstrategie  64
 3.4.5 Großstadttrends auf Kleinstädte übertragbar?  64
 3.4.6 Best-Practice-Beispiel: Integriertes Stadtentwicklungskonzept ExWoST  65
 EMPFEHLUNG 35 ZUR ERSTELLUNG INTERDISZIPLINÄRER MASTERPLÄNE 66
 3.4.7 Citymarketing und Regionalmanagement 66
 EMPFEHLUNG 36 ZUR BEREITSTELLUNG PERSONELLER & FINANZIELLER RESSOURCEN 67
 3.4.8 Positionierung & Profilierung  67
 3.4.9 Die Stadt als Gegenstand der Kommunikation 67
 EMPFEHLUNG 37 ZUR ERZEUGUNG VON GESCHICHTEN UND INNENSTADTBILDERN 69
 3.4.10 Kultur als Standortfaktor 70
 3.4.11 Kulturelle Leistungsträger in Klein- und Mittelstädten  71
 3.4.12 „Creative Class“ als Bewohner von Klein- und Mittelstädten  72
 EMPFEHLUNG 38 ZU ANSIEDLUNGSSTRATEGIEN FÜR DIE „CREATIVE CLASS“ 73
 EMPFEHLUNG 39 ZUR FÖRDERUNG LOKAL VERWURZELTER KULTUR 74
 3.4.13 Kultur als Standortfaktor im Tourismus 75
 EMPFEHLUNG 40 ZUR FÖRDERUNG VERORTBARER IDENTITÄT STATT SPEKTAKEL. 76
3.5 Mobilität & Verkehr  79
 3.5.1 Herausforderungen an zukünftige Mobilitätskonzepte 79
 3.5.2 Ziele Mobilität & Verkehr  79
 3.5.3 Best-Practice-Beispiele an Verkehrskonzepten  81
 EMPFEHLUNGEN 41 – 44 ZU INTEGRATIVEN MOBILITÄTSKONZEPTEN  81
4 RESÜMEE  86
5 ANHANG  94
5.1 Statistische Kernwerte der drei Pilotstädte  94
5.2 Demografische Kernaussagen zur Bevölkerungsentwicklung in Österreich 102
5.3 Räumliche & planerische Grundlagen der drei Pilotstädte/ Kurzdarstellung  105
5.4 Weitere Best-Practice-Beispiele  107
 5.4.1. Raumplanung und –entwicklung für Stadt und Region 107
5.5 Abkürzungsverzeichnis 109
5.6 Literaturverzeichnis  109

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