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Montag, 9. Februar 2015

[ #Denkmal ] Wussten Sie, dass dem Texter des Hakenkreuzliedes in Dornbirn ein Andenken bewahrt wird?


Wussten Sie, dass ...
... in zwei Vorarlberger Städten, in Dornbirn und Hohenems, den Verantwortlichen bis heute nichts besseres eingefallen ist, als eine Straße just nach jenem Ottokar Kernstock zu benennen, der das Hakenkreuzlied gedichtet hatte. Keine Schande?

Nur eine Straße? Da nun eben Straßennamen auch symbolische Bedeutung haben und mithin auch zum Ausdruck bringen, wessen die in der Gemeinde verkörperte örtliche Gemeinschaft ehrend gedenken will, ist dieser Umstand nicht gerade ein Lorbeerkranz für die beiden Stadtregierungen. Es geht dabei nicht darum, in halbwegs gesicherten demokratischen Zuständen verspätet den antifaschistischen Helden zu spielen oder Bilderstürmerei zu treiben, oder nachträglich die Vergangenheit umzuschreiben. Es geht darum, "symbolisch" deutlich zu machen, wen und was wir heute für ehrenwert halten. Ottokar Kernstock, dieser Wechselbalg, ist beileibe kein Vorbild.

Stadtluft macht frei. ⇢



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